Worth wird teurer, aber besser

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Fahrbahnverbreiterung, Herstellung eines Gehweges und ein Regenwassersammler an der Zufahrt zum Hit-Markt schlagen mit Mehrkosten von 140 000 Euro zu Buche.

Lüdenscheid - Der Ausbau der Glatzer Straße wird teurer als gedacht. Auf rund eine Viertelmillion Euro summieren sich die Mehrkosten. Der Rat bewilligte am Montag einstimmig die überplanmäßige Ausgabe.

Verbunden ist die Investition mit Verbesserungen für den Verkehrsfluss in die Worthkreuzung hinein, weil ein dritter vollwertiger Fahrstreifen für Rechtsabbieger auf die Werdohler Landstraße geschaffen werden kann. Einen brauchbaren Gehweg und eine Verbreiterung der Fahrbahn samt Aufweitung der Kreuzung erhält die Zufahrt zum Hit-Markt, die planerisch ebenfalls zur Glatzer Straße zählt.

In der ersten Kostenschätzung ging es noch um 630 000 Euro, aktuell wird mit 910 000 Euro gerechnet. Die Mehrkosten sind zur Hälfte bedingt durch durch den Stichweg zu Hit-Markt, Aral-Tankstelle und Raiffeisenmarkt. Mit rund 35 000 Euro schlägt die Verbreiterung der Fahrbahn und die Verkleinerung des Gehweges auf einer Länge von 80 Metern vor der Einmündung zur Werdohler Landstraße zu Buche. Und Mehrkosten in gleicher Höhe ergeben sich aus der Feststellung, dass auch eine Reihe von Bordsteinen im zweiten Bauabschnitt zwischen Eichholz und Worthkreuz saniert werden muss. Weitere 70 000 Euro werden fällig für die Entsorgung des Straßenteerpechs, das im Untergrund der Fahrbahn verbaut worden war. Aufgefangen werden die Kostensteigerungen durch die Baumaßnahme am Kamp in Brügge, die um ein Jahr aufgeschoben werden muss.

Begonnen werde mit der Maßnahme im Juli, abgeschlossen sei sie voraussichtlich im Oktober vor der Frostperiode, gab Bürgermeister Dieter Dzewas in der Ratssitzung weiter bekannt. Autofahrer werden sich in diesem Zeitraum auf erhebliche Behinderungen einstellen müssen. Es handele sich um einen „neuralgischen Punkt“, doch die Arbeiten ließen sich nicht ohne eine Vollsperrung durchführen, warnte Dzewas im Vorfeld.

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