Neue Musikschule in Lüdenscheid: Tiefbau wird deutlich teurer

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Die Bauarbeiten für die neue Musikschule am Staberg haben noch nicht begonnen – da steht die nächste Eröhung der geschätzten Kosten an. Inzwischen hat der STL die Wertstoffsammelstelle stillgelegt.

Lüdenscheid - Die Arbeiten für den Neubau der Musikschule am Staberg haben noch gar nicht begonnen – da steht die nächste Erhöhung der geschätzten Kosten an.

Vertreter der Verwaltung informierten den Rat nach LN-Informationen in einer nicht öffentlichen Sitzung darüber, dass die Tiefbauarbeiten auf dem Areal an der Hochstraße/Ecke Staberg um 18 Prozent teurer werden als ursprünglich kalkuliert. 

Die Stadt hatte die Arbeiten, wie Pressesprecherin Marit Schulte bestätigt, europaweit ausgeschrieben und drei Angebote erhalten. Wie weiter zu erfahren war, hat eine Firma den Zuschlag bekommen, die die Tiefbauarbeiten in dem felsigen Gelände für rund 1,4 Millionen Euro angeboten hat. 

Details über die Gründe für die jetzt errechneten Mehrkosten gibt die Stadtverwaltung nicht preis. Klar ist aber: Die Preissteigerung liegt nach Mitteilung an den Stadtrat bei 312.000 Euro. In der Ratssitzung kündigten die Vertreter der Verwaltung gegenüber den Politikern an, diese Preissteigerung bei den sogenannten Folgegewerken, also etwa beim Roh- oder Ausbau, wieder ausgleichen zu wollen. 

Denn der Zuschuss durch das Land NRW in Höhe von 5,32 Millionen Euro gilt als gedeckelt. Mehrkosten müsste die Stadt aus eigener Kraft bezahlen. 

An welcher Stelle des eng geschnürten Kostenrahmens aber Einsparungen verwirklicht werden können, wurde noch nicht bekannt. 

So dynamisch sich die Entwicklungen hinter den Kulissen darstellen, so vergleichsweise ruhig ist es immer noch auf der künftigen Baustelle. Der Parkplatz ist jedoch inzwischen gesperrt und eingezäunt, ein Stahlcontainer für das Baubüro steht an Ort und Stelle. 

Jetzt hat der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb (STL) auch die Wertstoffsammelstelle für Altpapier und -glas aufgelöst. Ein Schild an den für Passanten wegen des Bauzaunes inzwischen unerreichbaren Behältern verweist auf die nächstgelegenen Containerstandorte Hochstraße/Bräuckenkreuz, Worthstraße/Reckenstraße und Kulturhaus/Freiherr-vom-Stein-Straße. 

Der Gehweg auf der rechten Seite der Staberger Straße soll komplett gesperrt werden.

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