Kostal sieht wieder optimistisch nach vorn

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Helmut Kostal, Andreas Stoß und Andreas Kostal (v.l.) zeigten Bernd Schulte (3.v.l.) die Fertigung der neuen Lenksäulenmodule für BMW.

LÜDENSCHEID – Beeindruckt zeigte sich am Donnerstag der CDU-Landtagsabgeordnete Bernd Schulte von der komplexen und automatisierten Fertigung von Lenksäulenmodulen, die die Firma Kostal zurzeit für BMW aufbaut.

In die Vorbereitung des Auftrags, der eine Million Stück umfasst, wurden rund sieben Millionen Euro investiert, erfuhr Schulte von Helmut Kostal und seinem Sohn Andreas, der die Leitung des Familienunternehmens fortführen wird. „Darin wird Kontinuität sichtbar“, lobte Schulte die geregelte Nachfolge.

„Die Krise neigt sich dem Ende entgegen“

Nach der Wirtschaftskrise sieht Helmut Kostal wieder optimistisch in die Zukunft: „Die Krise neigt sich dem Ende entgegen“, atmete Helmut Kostal auf. Die Kurzarbeit sei ausgelaufen. Ziel sei es, im laufenden Jahr wieder das Umsatzvolumen der Vorkrisenzeit zu erreichen. „Dabei werden die Erholung der internationalen Automobilmärkte und besondere Erfolge im neuen Produktfeld ‚regenerative Energien‘ helfen“, sind Andreas und Helmut Kostal überzeugt.

Froh zeigten sich die beiden Geschäftsführer und Bernd Schulte darüber, dass Lüdenscheid zum Fachhochschulstandort wird. „Die Bildung im arbeitsnahen Bereich zu stärken und vor Ort Leute auszubilden, die wir in den Betrieben benötigen, ist immens wichtig. Hinzu kommen muss eine hohe Leistungsbereitschaft“, betonte Helmut Kostal.

Das Ergebnis dieser Firmenphilosophie konnte Bernd Schulte in der Produktion besichtigen. Andreas Stoß, Leiter „Operations“, demonstrierte die automatisierte Fertigungsstraße, an deren Ende die Lenksäulenmodule für die Nachfolgemodelle der 1er-, 3er- und X3-Reihe von BMW stehen. „Die Funktionsdichte ist hoch, die Verlustzeiten sind sehr gering. Mit der Automatisierung heben wir auch die Qualifikation der Mitarbeiter an“, sagte Stoß.

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