„Kulturpfade“ erweitert

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Seit Montagnachmittag ist die Kooperationsvereinbarung offiziell.

Lüdenscheid - In sechsfacher Ausfertigung galt es am Montagnachmittag eine Kooperationsvereinbarung zu unterzeichnen. Denn zu den Partnern der „Kulturpfade“ ist mit der Phänomenta ein weiterer hinzugekommen.

Seit 2013 besteht seitens des Bergstadtgymnasiums eine Vereinbarung mit der Stadt und ihren kulturellen Einrichtungen, die den Namen „Kulturpfade“ trägt. Ihr Inhalt: BGL-Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn besuchen im Laufe dieser Schulzeit jeweils pro Jahr eine Einrichtung als verpflichtender Bestandteil des Unterrichts, der in der Schule vor- und nachbereitet wird. Seit Montag ist nun neben dem Museum/Stadtarchiv, dem Rathaus, der Stadtbücherei, der Städtischen Galerie und dem Kulturhaus auch die Phänomenta offiziell als Partner in das Programm aufgenommen. Gern unterzeichnete Dr. Johannes Pöpping (Geschäftsführung) die entsprechenden Papiere.

In der Jahrgangsstufe 5, so erläuterten BGL-Direktor Dieter Utsch und der Koordinator des Schulprogramms, Hans Werner Schäfer, steht für die jüngsten BGL-Gymnasiasten die Phänomenta als außerschulischer Lernort auf dem Stundenplan, in der 6. Klasse im Rahmen eines Vorlesewettbewerbs die Stadtbücherei, in Klasse 7 Stadtarchiv und Museum mit Anbindung an den Geschichtsunterricht, in der achten Klasse die Galerie, danach der Besuch im Rathaus und schließlich die Begegnung mit dem Kulturhaus. Die Phänomenta, so Utsch, sei ein wichtiger Baustein, weil sich hier Berufsperspektiven öffnen würden. Positiver Nebeneffekt sei, dass inzwischen fast 50 Prozent der Lehrkräfte von außerhalb kämen und sich durch die „Kulturpfade“ mit den Einrichtungen auseinandersetzen müssten. Für die Schüler bedeute das Programm „Kulturpfade“ die Begegnung mit Kultur als Pflichtprogramm. Eigens hierfür sind farbenfrohe Kulturpässe für die BGL-Schüler gedruckt worden, die abgestempelt werden, sobald die Einrichtung von der Klasse besucht wurde.

Durch den Umbau, so Pöpping, habe man die Teilnahme an den „Kulturpfaden“ nach hinten schieben müssen. Aber ein Drittel der Besucher seien Schulklassen. Und die Aufnahme in Schulprogramme wie dieses sei für die Phänomenta sehr wertvoll. Die ersten drei Jahre werden nun in den „Kulturpfade“-Pass nachgetragen, gefüllt ist er im Jahr 2019. - rudi

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