Kooperationsveranstaltung zu „Präventionsarbeit im Verein“

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Manuela Behle (Märkischer Kreis), Dietrich Vehse (Stadtjugendring) und Alexander Neumann (Kinder- und Jugendförderung) laden zu einer gemeinsamen Veranstaltung ein.

Lüdenscheid - Es ist ein schwieriges und brisantes Thema – und gerade deshalb gilt es, darüber zu reden, zu informieren, aufzuklären. Mit dem sexuellen Missbrauch und wie man ihm präventiv in der Vereins- und Jugendarbeit begegnen kann, beschäftigt sich eine Veranstaltung, zu der das Jugendamt des Kreises sowie der Stadtjugendring einladen.

Kooperationspartner für die Veranstaltung am Samstag, 14. Juni, sind zudem das Jugendamt der Stadt Lüdenscheid, das Kinderschutzzentrum Märkischer Kreis sowie die Kinder- und Jugendfreizeitstätte Audrey’s. Und genau dort soll es zwischen 14 und 17 Uhr in lockerer, zugleich aber ernsthafter Runde darum gehen, sich dem Thema zu stellen und den Kinderschutz in den Mittelpunkt zu rücken. Denn dieser, so betonten am Dienstag die Verantwortlichen, sei nicht zuletzt im Bundeskinderschutzgesetz verankert und soll auch ganz praktisch in die Jugendarbeit vor Ort transportiert werden. Denn, so wissen Manuela Behle (Märkischer Kreis), Dietrich Vehse (Stadtjugendring) und Alexander Neumann (Kinder- und Jugendförderung), die häufigsten Missbrauchsfälle fänden im engeren Umfeld eines Kindes statt. Und dazu gehört eben auch die Jugendgruppe oder der Sportverein.

Sie sind es auch, die die Organisatoren mit der Veranstaltung ansprechen möchten – und darüber hinaus jene, die mit Kindern leben und arbeiten. Los geht es am 14. Juni um 14 Uhr mit dem Theaterstück „Bei uns doch nicht!“, in dem es um den Schutz vor sexuellem Missbrauch in Institutionen gehen wird. Der Verein „Zartbitter“ hat das Präventionstheaterstück mit Unterstützung von betroffenen Eltern entwickelt und dabei ein schwieriges Thema mit der angemessenen Ernsthaftigkeit aufgearbeitet. Anschließend werden drei Workshops zum Thema „Gruppenstunden-Bausteine zur Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen“, „Respektvoller Umgang auf Freizeiten“ sowie „Vorgehensweise im Verdachtsfall“ angeboten.

„Wir hoffen, dass möglichst viele Vereine, Institutionen und Interessierte von dem Angebot Gebrauch machen und die Informationen in die Jugendarbeit transportieren.“ - von Kerstin Zacharias

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