Baubeginn für  Neubau des Bahnhofsgebäudes in Lüdenscheid im Spätsommer oder Herbst

LÜDENSCHEID ▪ Die Bergstadt soll auf lange Sicht attraktiver werden – für Einwohner und Gäste. Es gilt, vorhandene Potentiale auszubauen und an Schwachpunkten zu arbeiten.

Diesem Ziel dient jedes der Konzepte, die gestern während der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt vorgestellt wurden: das Gesamtkonzept „Stadtentwicklung in Lüdenscheid“, das städtebauliche Entwicklungskonzept zur „Denkfabrik“ sowie die Gestaltungssatzung und -fibel für die Altstadt. Ausschussvorsitzender Stefan Pietzner (CDU) sprach der Verwaltung ein großes Lob bezüglich der Konzept-Erstellung aus. Alle drei Entwürfe seien von großer Bedeutung, „weil sie die Handlungsgrundlage bilden, um an Fördergelder zu kommen“, betonte Pietzner. „Die Konzepte münden in einem Gesamtbild“, wies Planungsamts-Chef Martin Bärwolf auf viele Zusammenhänge hin.

Priorität bezüglich des Gesamtkonzeptes „Stadtentwicklung“ habe die Innenstadt. „Das liegt daran, dass wir hier angefangen haben, aber noch nicht fertig sind“, erklärte Bärwolf. Allerdings würden die Stadtteile nicht in Vergessenheit geraten. Eine Bestandsaufnahme für die Bereiche Brügge, Rathmecke/Dickenberg und Tinsberg/Kluse ist bereits erfolgt.

Den ersten Baustein der „Denkfabrik“, den städtebaulichen Rahmenplan, stellte Mattias Bartmann, Leiter der Abteilung für Bauleitplanung, vor. Wie berichtet, spielen darin der Neubau einer Zweigstelle der Fachhochschule Südwestfalen und die Erweiterung der Phänomenta eine große Rolle. In diesem Zusammenhang berichtete Bärwolf auch Neuigkeiten bezüglich des Bahnhofsgebäude: „Die Vermarktungsgespräche laufen ganz gut.“ Baubeginn sei voraussichtlich im Spätsommer oder im Herbst. Inklusive des Innenausbaus müsse mit einer Bauzeit von rund einem Jahr gerechnet werden.

Bezüglich der Gestaltungssatzung und -fibel für die Altstadt, erklärte Bärwolf, sie sei ein Bestandteil des „Handlungskonzeptes Altstadt“, das noch erstellt werde. Die Satzung sei unter anderem wichtig, um in die „Arbeitsgemeinschaft historischer Stadtkerne in NRW“ aufgenommen zu werden. „Die Mitglieder dieser Arbeitsgemeinschaft haben bevorzugten Zugang zu Fördermitteln“, sagte Bärwolf. - cwi

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