Kontrollen der Polizei: Kein Alkohol am Steuer

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Vom 18 bis 2 Uhr waren fünf Beamte mit Alkoholkontrollen beschäftigt – ahnden mussten sie aber vor allem, dass Fahrer von der Gasstraße in den Tunnel fuhren. Das ist aktuell verboten.

Lüdenscheid - Der Dezember ist traditionell der Monat der Weihnachtsfeiern – nicht von ungefähr war daher der Termin am Freitagabend für Schwerpunktkontrollen der Polizei gegen Alkohol und Drogen am Steuer gewählt.

Im Rahmen der europaweiten Aktion Tispol (Traffic Information System Police) – „Operation Alcohol & Drugs“ kontrollierten fünf Beamte vom Abend bis in die Nacht Fahrzeuge im Innenstadtbereich.

Angesichts der kalten und nassen Witterung wählten die Polizisten den Rathaustunnel als einen Schwerpunkt ihrer Aktion. Ein weiterer Standort war vorübergehend die Autobahnbrücke an der Anschlussstelle Lüdenscheid-Süd. Das Team um Polizeihauptkommissar Adrian Wilczek konnte dabei positiv feststellen, dass trotz der Vielzahl der kontrollierten Fahrzeuge kein Fahrer Werte oberhalb der zulässigen Grenzwerte für Alkohol aufwies. Bei zwei Fahrzeugführern bestand ein Anfangsverdacht auf Drogenmissbrauch im Straßenverkehr – aber auch das bestätigten freiwillig direkt vor Ort durchgeführte Drogentests nicht.

Ziel der Aktion war es, Missbrauch von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr zu bekämpfen, unter anderem deshalb, weil sich die Landesregierung das Ziel gesetzt hat, bis 2020 die Zahl der bei Unfällen in Straßenverkehr getöteten Menschen zu halbieren. Allerdings kamen die Beamten nicht umhin, 23 Verkehrsverstöße zu ahnden, die nichts mit Alkohol und Drogen zu tun hatten. Ein Fahrer hatte sein Kind nicht ordnungsgemäß im Auto gesichert und musste 30 Euro bezahlen. 22 Fahrer zahlten zehn Euro, weil sie verbotswidrig von der Gasstraße aus in den Rathaustunnel gefahren waren. 

 Von Bettina Görlitzer

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