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Kontrolle auf A45-Umleitung: Durchfahrts-Verbote gelten auch für Lüdenscheider

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Von: Olaf Moos

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Symbolbild © Paul Zinken/dpa

Die Polizei hat am Dienstag fast 5700 Fahrzeuge an den Umleitungs- und Ausweichstrecken der A45 in Lüdenscheid, Altena und Kierspe kontrolliert. Es ging vor allem um Durchfahrt-Verbote und Tempolimits.

Lüdenscheid - 86 Fahrer hatten keine Erklärung, warum sie an den „Durchfahrt-Verboten“-Schildern vorbeigefahren sind. Das kostet ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro. 18 Lkw-Fahrer verstießen gegen die Durchfahrts-Verbote und müssen Bußgelder von 100 Euro plus 28,50 Euro Verwaltungsgebühr bezahlen. 528 Pkw und 25 Lkw waren zu schnell unterwegs.

Die Polizeibeamten stellten an einem Pkw und neun Lkw technische Mängel oder Veränderungen fest. Vier Fahrzeuge wurden stillgelegt. Drei Lkw-Fahrer hatten ihre Ladung nicht genügend gesichert, zwei verstießen gegen Sozialvorschriften, ein Fahrer hatten seinen Laster um 28 Prozent zu schwer beladen. Zwei Fahrer hatten keinen Führerschein. Außerdem wurden zwei Gurtmuffel zur Kasse gebeten.

Kontrollstellen waren in Lüdenscheid: Altenaer Straße, Heedfelder Landstraße, Rahmedestraße, Im Olpendahl, Brockhauser Weg, Im Wiesental und der Fontanestraße. In Altena: Hemecker Weg und Rahmedestraße. In Kierspe-Bollwerk: die B 54.

Die Großkontrolle mit Unterstützung des Lüdenscheider Ordnungsamtes gehört in eine Serie von Kontrollen. In fast jeder Kalenderwoche zieht die Polizei Kräfte an den Ausweich- und Umleitungsstrecken zusammen. Diese Maßnahmen werden fortgesetzt.

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer darum, sich an Durchfahrtsverbote zu halten und die Umleitungsstrecken zu benutzen.

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