Kontaktverbot wegen Coronavirus: Ist die Gartenparty mit Nachbarn oder Freunden erlaubt?

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Lüdenscheid - Das schöne Wetter am vergangenen Wochenende – insbesondere am Samstag – lockte zahlreiche Lüdenscheider nach draußen in die Natur, um dem Lagerkoller in den eigenen vier Wänden entgegenzuwirken. Doch was ist angesichts des aktuell geltenden Kontaktverbots erlaubt und was nicht?

„Als Familie – dabei sprechen wir von der Kernfamilie, die in einem Haushalt zusammenlebt – darf man natürlich zusammen Spazieren gehen und auch gemeinsam im Auto durch die Gegend fahren“, erläutert Stadtpressesprecher Sven Prillwitz, auch wenn ansonsten in der Öffentlichkeit nur noch Ansammlungen von maximal zwei Personen gestattet sind. 

Coronavirus: Kein Picknick im Park

Nicht erlaubt sei allerdings, beispielsweise seine Picknickdecke im Park – also im öffentlichen Raum – auszubreiten, um dort in Ruhe die Sonne zu genießen. 

Anders gestaltet sich die Situation im eigenen Garten und den eigenen vier Wänden. Dort haben das Ordnungsamt und die Polizei trotz des Kontaktverbots laut Stadt keine Handhabe, wenn mehrere Personen gemeinsam ihre Zeit verbringen. 

Alle Informationen rund um das Coronavirus im MK gibt es hier.

„Wenn Leute meinen, sie müssen sich derzeit mit 20 Mann im eigenen Garten treffen, können wir nichts machen“, sagt Prillwitz, macht aber zugleich deutlich, dass solch eine Aktion jegliches Bemühen, die Verbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus zu verlangsamen, konterkariert. 

„Da können wir nur dringend an alle Bürger appellieren, ihre sozialen Kontakte zu beschränken und vor allem aus Rücksicht auf alle anderen Mitbürger auf Feten zu verzichten. Schließlich hoffen wir doch alle, dass das Kontaktverbot bei uns schnellstmöglich wieder aufgehoben werden kann.“

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