Feiertagsbilanz in Lüdenscheid

Auf Corona-Streife: So lief der Vatertag im Zeichen der Kontaktsperre

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Auch außerhalb der Innenstadt gilt am Vatertag: Abstand zueinander ist oberstes Gebot.

Lüdenscheid - Die Warnungen haben offenbar gefruchtet. Der Vatertag mit seinen Gebräuchen und Unsitten ist im Zeichen der Corona-Pandemie in Lüdenscheid bis zum Abend reibungslos über die Bühne gegangen.

Das bestätigte Pressesprecher Marcel Dilling. Zwar hatten die Beamten nach Dillings Worten am Feiertag „schon reichlich zu tun“. Aber das Einsatzgeschehen war eher von kleineren Verkehrsunfällen oder einer Ruhestörung geprägt als von unerlaubten Zusammenrottungen betrunkener Männer mit Biervorräten auf Bollerwagen. 

Dilling: „In dieser Hinsicht haben wir keinerlei Verstöße registriert.“ In einem Fall musste eine hilflose Person, vermutlich stark alkoholisiert, versorgt und in Sicherheit gebracht werden. 

Coronavirus in Lüdenscheid: Alles ruhig am Vatertag

Um die Einhaltung der Kontaktverbote zu kontrollieren und Verstößen vorzubeugen, zeigte die Polizei tagsüber auch in der Innenstadt verstärkt Präsenz. Ein Streifenwagen stand am frühen Nachmittag auf dem Sternplatz, zeitgleich kurvte eine weitere Besatzung über den Rathausplatz. 

Auch aus Sicht des Ordnungsamtes verlief der Vatertag vergleichsweise ereignisarm. Wie Stadtpressesprecher Sven Prillwitz sagte, haben die Teams auf Corona-Streife „alle bekannten Hotspots mehrfach angesteuert, aber keinen einzigen Verstoß gegen das Kontaktverbot festgestellt“. 

Coronavirus und Vatertag: Ordnungsamt auf Corona-Streife

Die Teams hätten sich „begeistert über die Disziplin der Lüdenscheider“ geäußert. Lediglich an der Werdohler Straße musste demnach eine kleinen Ansammlung von fünf Personen aufgelöst werden. Prillwitz: „Doch auch diese Bürger zeigten sich einsichtig und befolgten die Anweisungen unserer Mitarbeiter bereitwillig.“ 

Alles in allem sei der Tag „sehr positiv“ verlaufen. Sven Prillwitz: „Man kann nur ein großes Lob an die Lüdenscheider Bevölkerung aussprechen.“

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