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Konkrete Pläne für neuen Unverpackt-Laden im MK

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Von: Susanne Kornau

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An der Hochstraße 3a soll der neue Unverpackt-Laden seinen Standort finden. Auf zwei Etagen des derzeit leerstehenden Ladens gibt es Raum für Verkauf und Begegnung.
An der Hochstraße 3a soll der neue Unverpackt-Laden seinen Standort finden. Auf zwei Etagen des derzeit leerstehenden Ladens gibt es Raum für Verkauf und Begegnung. © Susanne Kornau

„Jetzt fangen wir richtig an zu rödeln!“ Ulrike Rohlmann und ihr Mann Gregor, engagierte Imker, gehören zu der Konzeptgruppe, die den Unverpackt-Laden anpackt.

Lüdenscheid - Weitere Gruppenmitglieder sind Diana Komatzki, Stefan Schnabel und Sabine Drawer. Gemeinsam hat man viel Vorarbeit geleistet, das neue Jahr soll nun sichtbare Resultate bringen. Ein Ladenlokal ist an der Hochstraße 3a gefunden: „Der Vermieter steht voll hinter unserem Konzept.“ Im Frühjahr könnte Eröffnung sein.

Zum Planungsstand teilt die Gruppe unter anderem mit: „Die Vision der Konzeptgruppe ist es, ein Geschäft aufzubauen, welches neben Unverpackt auch regionale, nachhaltige, ökologische und biologische Produkte anbietet sowie den Gedanken zum nachhaltigen Leben in Lüdenscheid unterstützt.“

Auf zwei Etagen – Verkaufs- und Begegnungsebene – wird man dafür Platz haben, will Kochseminare anbieten, plant ein philosophisches Café sowie Philosophieren mit Kindern, Vorträge, Workshops und vieles mehr.

Zudem gebe es eine enge Zusammenarbeit mit den Besitzern des Biogartens an der Knapper Straße. Die ist nicht ohne Wehmut: „Der Biogarten wird Ende März 2022 nach 40 Jahren seine Türen schließen. Er soll zukünftig in Teilen in dem geplanten Unverpackt-Laden weiterleben.“ So werde das enorme Fachwissen des „Biogarten“ bewahrt, freut sich die Unverpackt-Gruppe.

Aufbruchstimmung

Drei Parkplätze als Ladezone und ein kurzer Weg zum Oberstadttunnel sorgten für gute Erreichbarkeit, findet Sprecherin Ulrike Rohlmann. Daher sei es möglich, im Laden eine Abholstation für die Produkte der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) einzurichten. Die Aufbruchstimmung ist spürbar: „Da passt so viel zusammen, wir wollen ganz viele lebendige Projekte anbieten“, sagt sie. Parallel dazu arbeite man noch an der Organisationsstruktur: „Im Moment wird die Idee, eine gemeinnützige GmbH zu gründen, favorisiert, die von einem Trägerverein mit ehrenamtlichen Helfern und finanziell unterstützt wird.“ Und es gebe eine Schnittmenge zur Zukunftsinitiative Lüdenscheid: „Sie beteiligen sich aktiv an der ganzheitlichen Planung des Konzeptes und möchten dazu beitragen, die vielfältigen Themen der Nachhaltigkeitsstrategie im Trägerverein und Laden mit Leben zu füllen.“ Wer mitwirken möchte oder einen Namensvorschlag für das Projekt hat, kann sich melden unter OutoftheBox@online.de oder bei Ulrike Rohlmann, ulrike@rohlmann 5055.de; 0170/ 88 39 080.

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