Neue Räumlichkeiten für die Kita Wermecker Grund

Bürgermeister Dieter Dzewas machte sich gestern unter anderem an der Kita Wermecker Grund ein Bild davon, wie zurzeit laufende städtische Bauvorhaben vorankommen. - Fotos: Messy

Lüdenscheid - Schon der „Altbau“ der Kindertagesstätte Wermecker Grund, der vor rund 20 Jahren gebaut worden ist, zeichnet sich durch viele Winkel und Ecken aus. Nicht anders ist es beim angrenzenden Neubau, von dessen Entwicklung sich am Mittwoch Bürgermeister Dieter Dzewas ein Bild machte.

Architekt Peter Vecerek von der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) betreut das Projekt, mit dem zehn neue Plätze für Kinder im Alter von unter drei Jahren geschaffen werden – eine einmal etwas andere Herausforderung als die doch überwiegenden Umbauten, mit denen es die städtischen Planer meistens zu tun haben. Die verschiedenen Gewerke wie die Erdarbeiten, die Erstellung des Rohbaus, den maßgenauen Einbau des Dachstuhls, der innerhalb von einen Tag erfolgte, sowie die Verlegung der Fußbodenheizung, das Aufbringen des Estrichs, die Verlegung der Fliesen und des Linoleums sowie der Einbau von Fenstern und Türen und der sanitären Anlagen konnten ausschließlich an Firmen aus Lüdenscheid und Nachbarstädten vergeben werden.

Auf rund 115 Quadratmetern sind so ein Gruppen- mit Nebenraum, ein Schlafzimmer sowie eine Toilette mit Wickeltisch entstanden. Ein kleiner Verbindungsgang führt in den „Altbau“ der dreigruppigen Kita, die mit den Anbau nun Ende August eine vierte Gruppe für die Kleinkinder anbieten kann.

„Die Nachfrage nach U3-Plätzen in diesem Stadtteil, der ja auch von vielen Nationalitäten geprägt ist, ist hoch“, betont Dieter Dzewas, der damit auch den integrativen Charakter hervorhebt. 298 000 Euro Landes- und Bundesmittel fließen in den Neubau.

Zuvor war Dzewas gemeinsam mit ZGW-Betriebsleiter Frank Kuschmirtz am Staberg gewesen, wo die Turnhallen-Fassade des Zeppelin-Gymnasiums erneuert wird – Kostenpunkt hier: 210 000 Euro. Nachdem eine Giebelseite schon im vergangenen Jahr saniert worden war, ist jetzt die andere an der Reihe. Die alten Glasbausteine, die laut der hier zuständigen Architektin Gudrun Abendroth sehr kältedurchlässig waren, werden durch eine spezielle Sportstättenverglasung ersetzt, die energetisch für erheblich bessere Werte sorgt. Auch eine Betonsanierung ist erforderlich, weil sich bei Überprüfungen herausstellte, dass der Beton bis auf die Bewehrung heruntergekommen war. Frische Farbe und innen ein neuer Prallschutz kommen hinzu.

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