Plakatflut bleibt in Lüdenscheid noch aus

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Noch übersichtlich: Die Plakatwerbung der Parteien vor der Wahl im Mai.

Lüdenscheid - Die große Plakatflut vor der Wahl ist bislang ausgeblieben. Sechs Wochen vor der Wahl könnten die Parteien zwar kleben und kleben lassen, doch zurzeit hängen die Kandidaten in Lüdenscheid nur vereinzelt in den bereitgestellten Trägern und auf den so genannten Großflächen.

Dass das Stadtbild nicht komplett mit Bürgermeister-, Landrats- und Europakandidaten verziert ist, sei nicht zuletzt politische Entscheidung. Man wolle sich im Wesentlichen auf die üblichen Plakatträger im Format DIN-A 1 beschränken, also etwa 80 mal 60 Zentimeter groß, von denen mindestens 300 den Parteien zur Verfügung stünden, wie Dieter Rotter aus der Abteilung Bauservice erläutert. Bewirtschaftet werden sie vom städtischen Werbepartner, der Firma Media-Team. Hinzu kommen 40 von etwa 100 „Großflächen“ und Litfaßsäulen, die die Firma degesta laut Vereinbarung für Wahlwerbung bereitstellt.

Wer wie viel kleben darf, bestimmt das Wahlamt. Entscheidend ist das Ergebnis der letzten Wahl. Auch das Zeitfenster ist vorgegeben. Plakatiert werden darf sechs Wochen vor dem Urnengang.

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