Zwei Herausforderer für Amtsinhaber Dieter Dzewas

Lüdenscheid -  Am 25. Mai werden die Weichen gestellt für die kommenden sechs Jahre. Die nächste Kommunalwahl findet erst wieder 2020 statt, um Bürgermeister- und Gemeinderatswahl zeitlich zu synchronisieren. Der Wahlmarathon bedeutet sechs Wahlen an einem Tag, einschließlich der Wahl des Integrationsrates. Gewählt werden Europaparlament, Landrat, Kreistag, Bürgermeister und der Stadtrat. In dieser Reihenfolge werden die Stimmen am Wahlabend auch ausgezählt.

Dieter Dzewas entschied die Bürgermeisterwahl 2009 mit 63,2 Prozent der Stimmen für sich.

Von Florian Hesse

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- SPD

- CDU

- FDP

- Grüne

- Die Linke

In Lüdenscheid bewerben sich der amtierende Bürgermeister Dieter Dzewas  (SPD), Björn Weiß  (CDU) und Stephan Haase  (NPD) um das Bürgermeisteramt. Sollte keiner der Bewerber mehr als 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen, käme es zur Stichwahl am 15. Juni. Dies gilt auch für die Landratswahl.

Björn Weiß bewirbt sich als Kandidat der CDU  um den Bürgermeistersessel.

In 24 Lüdenscheider Wahlbezirken kandidieren 165 Kandidaten direkt für ein Ratsmandat. Die Bewerber kommen aus SPD, CDU, FDP, Grüne/Bündnis 90, Die Linke, Alternative für Lüdenscheid und NPD. Neben 24 Direktmandaten ziehen 24 Kandidaten über die Reservelisten der Parteien in den künftig 49-köpfigen Rat (einschließlich Bürgermeister) ein.

Bei der Wahl 2009 kam die SPD  mit 39,5 Prozent der Stimmen auf 19 Sitze. Zweitstärkste Partei war die CDU mit 32,4 Prozent und 16 Sitzen. Es folgten FDP  (9,7 Prozent/5 Sitze), Grüne  (7,8 Prozent/4 Sitze), Die Linke  (4,2 Prozent/2 Sitze), Lüdenscheider Liste (3,9 Prozent/2 Sitze), AfL (1,3 Prozent) und NPD (1,0 Prozent) eroberten je einen Sitz.

Wie schon 2009 tritt Stephan Haase als Bürgermeisterkandidat für die NPD an.

Die Bürgermeisterwahl entschied Dieter Dzewas mit 63,2 Prozent der Stimmen für sich. Auf 25,2 Prozent kam Christel Gabler (CDU). Zwei weitere Kandidaten, Jens Holzrichter und Peter Oettinghaus, kandidieren in diesem Jahr nicht.

Aus dem Wahlergebnis 2009 heraus bildete sich die so genannte Ampel-Koalition im Rat aus SPD, FDP und Grünen. Die Fraktionschefin der CDU, Christel Gabler, verlor in Folge ihrer Niederlage bei der Bürgermeisterwahl auch den Fraktionsvorsitz. Ihr Nachfolger wurde Oliver Fröhling. Der frühere Fraktionsvorsitzende der SPD, Harald Metzger, schaffte den Einzug in den Rat trotz sicheren Listenplatzes nicht, weil die SPD 19 Mandate direkt eroberte und die Liste nicht mehr zog. Seine Nachfolge übernahm Ingo Diller, der im Februar dieses Jahres verstarb.

Rückblick: So wählte Lüdenscheid 2009

Link zur Wahlergebnispräsentation der KDVZ / Citkomm

 

Hintergründe zur Kommunalwahl

- Informationen auf der Homepage der Stadt Lüdenscheid

- Informationen des NRW-Innenministeriums kompakt

 

 Wahlwerbesport der Landeszentrale für politische Bildung NRW

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