Kolja Fach eröffnet die Lüdenscheider Kleinkunsttage

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Der Comedian Kolja Fach eröffnet die Lüdenscheider Kleinkunsttage.

Lüdenscheid – Kolja Fach stand 2011 zum ersten Mal in seinem Leben auf einer Poetry-Slam-Bühne – und gewann den Abend als 13-Jähriger. Bereits ein halbes Jahr später qualifizierte er sich zum ersten Mal für die deutschsprachigen Meisterschaften. Allerdings durfte er wegen seines jungen Alters nicht antreten.

Am 20. Februar eröffnet der Slammer die Kleinkunsttage, die diesmal den Schwerpunkt auf Poetry-Slam legen. Denn inzwischen ist Kolja Fach regelmäßig als Slammer und Komiker unterwegs. 2016 stand er im Finale der U20-NRW-Meisterschaften, 2018 wurde er Vizemeister, 2019 schließlich Meister. Fachs zweites Programm ,,Fachwörter“ wurde im November 2017 uraufgeführt. Der Titel ist seitdem bestehen geblieben, das Programm ist aber stetig im Wandel. Im Sommer 2019 fand die offizielle Premiere von ,,Fachwörter II“ in Bielefeld statt.

Kolja Fach lebt und arbeitet in Bremen und studiert Journalistik und Philosophie an der TU Dortmund. Daneben arbeitet er freiberuflich als Journalist, Texter, Sprecher und Moderator. Bei den Bundestagswahlen 2017 war Fach Botschafter für die Kampagne ,,Ich gehe wählen“ der Was-tun-Stiftung.

Die Lüdenscheider Kleinkunsttage gehen in die 41. Runde. Vom 20. bis zum 28. Februar stellen sich insgesamt fünf Comedians und Poetry Slammer der Jury, die wie in jedem Jahr die Gästeschar in der Garderobenhalle des Kulturhauses ist. Gespielt wird jeweils ab 19.30 Uhr. Gefördert wird der Wettbewerb wieder von der Sparkasse Lüdenscheid. Sie stiftet unter anderem den mit 1500 Euro dotierten Preis.

Außer Kolja Fach stehen Sandra Da Vina, Liza Kos, Jean-Philippe Kindler und Nikita Miller auf der Kleinkunstbühne im Kulturhaus. An den Abenden liegen Flyer aus, auf denen die Besucher unter anderem in einem Schulnotensystem Art und Inhalt des Vortrags bewerten können. Der Gewinner wird dann für ein erneutes Gastspiel mit der Preisübergabe nach Lüdenscheid eingeladen. Karten sind bereits an der Theaterkasse zu haben. Sie kosten am Tisch 18,70 Euro und in den Stuhlreihen 16,50 Euro.

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