Der König von Korsika kommt ins Sauerland zurück

Gevinon Freifrau und Alhard Freiherr von dem Bussche-Kessell mit der korsischen Flagge

LÜDENSCHEID - „Im Bergfried der Ruine der ehemaligen Burg Pungelscheid hat man uns als Kinder Geschichten vom tollen König Theodor erzählt. Er ist uns schon als faszinierende Persönlichkeit dargestellt worden. Aber eben auch als das schwarze Schaf.

Der ganze Familienzweig war nicht so gut angesehen.“ Alhard Freiherr von dem Bussche-Kessell erinnert sich noch gut an die ersten „Begegnungen“ mit dem Mann, der als Theodor I. von Korsika in die Geschichte einging, hier und da aber auch als Hochstapler aus Köln, der sich mit Geschenken in die Herzen der verarmten Korsen schlich. „Eine dramatische Lebensgeschichte“, sagt der Freiherr, „die in den letzten Jahren immer mal wieder in den Medien präsent war. Vielleicht, weil man so wenig wirklich Greifbares über ihn weiß...“ Und doch steht der „König von Korsika“ immer wieder Pate – für Romane wie Fabian Vogts „Bube, Dame, König“, für Bildnisse, Skulpturen, sogar eine Oper wurde ihm gewidmet.

Das 275. Krönungsjubiläum Theodor von Neuhoffs nehmen der Freiherr und seine Ehefrau Gevinon, Nachfahren des Abenteurers, aber auch Visionäres, zum Anlass, mit einer Reihe von Veranstaltungen an ihn zu erinnern. - rudi

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