Kneipennacht vom Brauhaus bis ins Eigenart bietet Musik für jeden Geschmack

Im Brauhaus wurden die Gäste kurzerhand zum Mitsingen verpflichtet.

LÜDENSCHEID - Sechs Kneipen – sechsmal Live-Musik: In der Oberstadt taten sich die Gastronomen zusammen und boten eine rauschende Partynacht. Bei Dahlmann setzte die Band Captain Dance ihr Ausrufezeichen unter die „Kneipeneinheit“ und bot musikalischen Highlights aus den 90er-Jahren.

Die Band hatte überwiegend Medleys im Gepäck zu Titeln von den Back Street Boys, den Spice Girls oder Britney Spears. Der Saal war nie wirklich voll, doch die Stimmung war perfekt. Die Gäste hatten ihren Spaß mit einer wirklich guten Band, die vor allem an den Keys mit Drive nach vorn glänzte. Neben Jobassa war Rapper Mr. Boom mit von der Partie und sprühte vor Temperament.

Party war auch im Eigenart angesagt. Rustikal und bodenständig präsentierten sich Marty Kessler und Band und boten einen musikalischen Rundumschlag mit Fetenhits, Schlagern, Rock und Pop. Dabei bediente er sich in seinem Repertoire der eher textlich seichten Literatur wie „Aloha He“ oder „Rata Rata“. Doch es ratterte kräftig auf dem Dancefloor, die Musik kam an, die Leute hatten ihren Spaß, quatschten oder stießen mit Freunden an, wenn Neugierige weiterzogen, um zu gucken, was in den anderen Kneipen so los war.

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Kneipeneinheit

Im Brauhaus spielte Audio 80 auf. Hier kamen die Freunde der Musik aus den 80er- Jahren auf ihre Kosten. Mit unvergessenen Songs aus diesem Jahrzehnt wie „99 Luftballons“, „The power of love“ oder „Westerland“ rockte die Band den Saal und animierte die Gäste zum Mitsingen, Klatschen und Tanzen. Immer wieder verließen die Frontsänger die Bühne, mischten sich unters Publikum. Gefeiert wurde hier ausgelassen – wenn auch in einer insgesamt mäßig besuchten Location mit Stamm- und vielen wechselnden Gästen. Powerrock vergangener Tage und Hits der Gegenwart versprach die Gruppe Comeback für ihren Auftritt in der Altdeutschen Bierstube. Manches war da schon „Verdamp lang her“, und es dauerte, bis das Publikum in Fahrt geriet.

„Es geht uns gut“ und „It’s My Life“ erschallte aus vielen Kehlen. Obendrauf auf die gute Laune setzte sich Charly Hesmer als „Joe Cocker“ und Gastsängerin Danny Denke hinterließ einen starken Eindruck. Im brechend vollen Lönneberga trafen sich all jene, die vom Reggae der Band Tlakomania nicht genug bekommen können. Der Altenaer Potlako Mokgadi zelebrierte mit seiner Band Songs wie „Stir It Up“ oder „I Shot the Sheriff“, „No Woman No Cry“. Immer Vollgas und mit vollem Einsatz. Entsprechend lang ging es auch im Lönneberga zur Sache. Die Wohnzimmerband im Reidemeister bot ein gemischtes Programm, das von Hits der Beatles bis Westernhagen, Simon & Garfunkel und bis Udo Lindenberg reichte. Große Stärke der Band: Exzellenter Sound, treffliche Einzelkönner und dreistimmiger Gesang sind hier zu einem Gesamtpaket geschnürt. Wer kam, dem gefiel es.

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