Knapper Straße: Perspektiven statt Image-Problem

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Herbert Dabringhaus, Martin Bärwolf, Erik Vorwerk, Karsten Hoeing und Ralf Meier-Böke vor dem Stadtumbaubüro.

Lüdenscheid - Eine belebte Straße mit Parkmöglichkeiten direkt vor Geschäften, 120 Einzelhändler, zahllose Ärzte, vier Apotheken – die Knapper Straße müsste eigentlich ein Kundenmagnet sein.

Tatsächlich aber hat der Knapp ein Image-Problem. Geklagt wird in Lüdenscheid über Leerstände und einen „Verfall“ insbesondere in Richtung der Christuskirche. Dass die Zahl der Leerstände bei aktuell gerade einmal elf Ladenlokalen liegt, wird geflissentlich ignoriert.

Das könnte und das soll sich ändern. Die Initiative kommt „von unten“, also von interessierten Geschäftsleuten am Knapp. Flankiert wird sie beratend von der Stadt, vom Stadtumbaubüro, das im Rahmen des Regionale-Projekts der Denkfabrik Fördermittel für das Bahnhofsquartier bewegt, und von der SIHK. Händler und Immobilienbesitzer am Knapp sind bereits angesprochen oder angeschrieben.

Mehr als 30 von ihnen werden an der Impulsveranstaltung zur „Standortkooperation Knapper Straße“ am Donnerstag, 23. Januar, in den Räumen der AOK, Knapper Straße 59, teilnehmen. Von 19 bis 21 Uhr soll es im Besprechungsraum, 3. Obergeschoss (Personaleingang Lösenbacher Straße) darum gehen, wie man die ehedem blühende Geschäftsstraße weiter aufwerten könnte. Um formlose Anmeldung wird gebeten unter Tel. 02351/9265028 oder per E-Mail: stadtumbaubuero@denkfabrik-suedwestfalen.de.

Hilfe zur Selbsthilfe

„Hilfe zur Selbsthilfe“, so Karsten Hoeing, wolle das Stadtumbaubüro den Händlern anbieten und zunächst die Interessenten zusammenbringen und Ideen sammeln. Erste Einfälle liegen auf dem Tisch. Sie reichen von einem Lichtkonzept über einen Fassadenwettbewerb bis hin zu einer einfach zu realisierenden Leitbeschilderung im Eingangsbereich der Straße.

Auch für das Catering bei der Impulsveranstaltung ist gesorgt, bei der Frank Heinze, Kommunalberater aus Münster, in einem kurzen Referat vorstellen wird, welche grundsätzlichen Möglichkeiten sich für die Händler vom Knapp bieten könnten.

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