Knapper Schulhof ist neuer „Platz zum Leben“

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Schüler und Lehrer hatten Lieder, kleine Geschichten und Tanzeinlagen einstudiert, um die Gäste zu unterhalten. Auch Ehemalige waren gekommen, um die Veränderungen zu bestaunen.

Lüdenscheid - Während kleine und große Redner noch sprachen, weihten die Kinder längst alles kräftig ein. Mit einem kurzen offiziellen Akt und einer langen Schul- und Stadtteilfete wurde der aufwendig umgestaltete Schulhof der Knapper Schule seiner Bestimmung übergeben: neuer Mittelpunkt zum Spielen und Treffen zu sein.

„Normalerweise“, sagte Bürgermeister Dieter Dzewas zur Eröffnung, „ist das Betreten der Tische mit Schuhen verboten.“ Doch was ist auf diesem Schulhof schon normal. Deshalb durfen zur Feier des Tages auch Pulte Bühnen sein, bevor sie wieder Pulte werden, damit auch der kleinste Gast sehen konnte, was sich vor dem Haupteingang abspielte. Der Rest allerdings bleibt auch nach dem Fest, was er ist: ein gigantisches Klettergerüst, das erobert werden will, moderne Sitzinseln, die zum Schwatzen einladen, eine Turmrutsche, die noch eine Felsenlandschaft als Umlage bekommt. Zu verdanken habe man das der Regionale, die im Bahnhofsquartier vieles möglich gemacht habe. „Wir konnten Verbesserungen durchführen, von denen Generationen von Kindern etwas haben werden“, freute sich der Bürgermeister. Ganz fertig ist dieser neue Mittelpunkt für einen „sehr verdichteten Stadtteil“ allerdings noch nicht. Doch es wird. Dzewas appellierte aber auch an alle, „gemeinsam ein Auge darauf zu haben“, dass es ein schöner, unversehrter „Platz zum Leben“ bleibe.

Mehr Bilder vom neuen Schulhof

Einweihung des neuen Knapper Schulhofs mit großem Schulfest

Dass die Kinder früh und fantasievoll an ihrer Wunschwelt mitgebaut haben, darauf wies Landschaftsarchitekt Friedhelm Ebbinghaus hin. Beim Bauen hilft’s, so hieß es, „selbst ein Spielkind zu sein“. Großes Lob kam auch von Dirk Glaser, Geschäftsführer der Südwestfalen-Agentur, bevor’s ihn selbst aufs Klettergerüst zog. Er hat viele Städte und Gemeinden im Blick, die von der Regionale profitiert haben: „Aber was sich hier in Lüdenscheid tut, ist eigentlich beispiellos.“

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