Neue Spiel- und Aktionsfläche

Kluse: So schön wird der neue Quartiersplatz

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Aus der Vogelperspektive betrachtet: die fast vollendete Spiel- und Aktionsfläche hinter der Tinsberger Schule. Als Quartiersplatz soll sie künftig eine Aufwertung für die gesamte Kluse darstellen.

Lüdenscheid – Bisher fristete er eher ein Schattendasein. Doch damit ist es bald vorbei. Eine umfängliche Sanierung hat den hinteren Pausenhof der Tinsberger Grundschule – in der Vergangenheit eine unscheinbare Frei- und Ballspielfläche – inzwischen in ein modernes Multifunktionsspielgelände verwandelt.

Das verrät schon ein flüchtiger Blick auf das Areal. Das Projekt steht mittlerweile kurz vor der Vollendung. Noch fehlen letzte Arbeitsschritte und die technische Abnahme.

 Ende Mai aber, so die Prognose bei der jüngsten Kluser Stadtteilkonferenz, könnten die Absperrgitter vor dem Platz verschwinden. Später soll dann ein Einweihungsfest folgen. 

Das etwas verborgen hinter dem Schulgebäude gelegene Spiel- und Aktionsgelände soll künftig nicht nur die Schulkinder erfreuen, sondern als sogenannter Quartiersplatz eine Aufwertung für die ganze Kluse darstellen. Soll heißen: Das Gelände steht auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Eine abschließbare Pforte soll es nicht geben.

Bereits vor Baubeginn hatte Winfried Lütke-Dartmann von der Stadtverwaltung die Maßnahme so beurteilt: „Das ist ein Schritt nach vorne. Für die Schule und auch für das Viertel.“ Ein untertunnelter Hügel, nebst Klettergerät, eine Rutsche, ein Feld für Ballspiele, kräftige Farbtöne, Sitzgelegenheiten und weiche Bodenbeläge prägen das Bild der nagelneuen Anlage. 80 Prozent der Investitionssumme – das entspricht knapp 240 000 Euro – fließen aus dem NRW-Landesprogramm zur „Förderung von Quartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf“. Den Rest steuert die Stadt bei.

Die schrittweise Aufwertung der Kluse

Für die einen ein problembeladener Brennpunkt, für die anderen ein lebendiger Stadtteil mit guten sozialen Angeboten – am Erscheinungsbild der Kluse scheiden sich mitunter die Geister. Fest steht indes: Es bewegt sich etwas im Quartier. So gelang durch den Einsatz von Fördermitteln des Landes nicht nur die Herrichtung der Spiel- und Aktionsfläche hinter der Tinsberger Schule. 

Mit dem Geldfluss konnte auch der Kluser Spielplatz saniert und das Familienzentrum „Bunte Kluse“ mit einer neuen Spielanlage ausgestattet werden. Viel Anerkennung erhält außerdem Jutta Hellmann für ihr Engagement, an der Kluse Pop-up-Stores einzurichten.

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