Polizei sucht Zeugen

Klotz auf Gleisen stoppt Regionalbahn

Am Mittwochabend legten Unbekannte diesen 40 Zentimer großen Holzklotz auf die Bahnstrecke zwischen Brügge und Lüdenscheid.

Lüdenscheid - Am Mittwochnachmittag legten Unbekannte einen 40 Zentimeter großen Holzklotz auf die Bahnstrecke zwischen Brügge und Lüdenscheid. Eine Regionalbahn fuhr darüber und wurde so stark beschädigt, dass sie nicht mehr weiterfahren konnte. Reisende in der Bahn wurden mit Taxen und Bussen weiterbefördert. Dies teilte die Polizei Donnerstagnachmittag mit.

Gegen 17.45 Uhr befuhr die Regionalbahn aus Richtung Brügge kommend den Eisenbahntunnel im Bereich Lüdenscheid. Kurz nach der Ausfahrt aus dem Tunnel überfuhr das Triebfahrzeug einen Gegenstand, worauf der Bahnführer eine Schnellbremsung einleitete. Ersten Ermittlungen zufolge lag der Klotz mittig auf den Gleisen. Eine Fahndung im Nahbereich verlief vorerst negativ.

Durch den 40 Zentimeter großen Holzklotz wurden am Triebfahrzeug Versorgungsleitungen abgerissen. Auf Grund technischer Sicherheitseinrichtungen senkten sich die Schranken am Bahnübergang an der Wehberger Straße und blockierten so den Verkehr. Die Schranken konnten später durch Techniker der Deutschen Bahn AG manuell gesteuert werden.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ein. Sie sucht nun Zeugen, die am Mittwochnachmittag Personen an der Bahnstrecke im Bereich Am Fuhrpark, Wehberger Straße, Wermecker Grund und Am Neuen Haus beobachtet haben. Beobachtungen können an die kostenfreie Servicenummer 08 00/6 88 80 00 gemeldet werden.

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