Neuer Höchststand

Klinikum Lüdenscheid meldet so viele Covid-19-Patienten wie noch nie

Auf der Intensivstation des Klinikums Lüdenscheid werden wieder mehr Covid-19-Patienten behandelt.
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Auf der Intensivstation des Klinikums Lüdenscheid werden Covid-19-Patienten behandelt.

Die Märkischen Kliniken informieren regelmäßig in ihrem Pandemie-Update über die aktuelle Entwicklung in ihren Häusern in Lüdenscheid und Werdohl. Am Montag meldete das Klinikum Lüdenscheid einen Höchststand bei den Covid-19-Patienten.

Demnach wurden am Montag 53 Patienten mit einem Sars-Cov-2-Nachweis in Lüdenscheid-Hellersen behandelt. „Der Wochenbeginn startet mit einem neuen Höchststand im Infektionsgeschehen. Erstmalig haben wir die Marke von 50 Patienten mit Sars-Cov-2-Nachweis überschritten“, heißt es im Pandemie-Update der Märkischen Kliniken. Zum Vergleich: Am zurückliegenden Freitag, 4. Dezember, waren es noch 44 Patienten.

Klinikum Lüdenscheid: Mehr Covid-19-Patienten in Hellersen

Neun Patienten werden intensivmedizinisch versorgt. Weitere 44 Patienten werden auf der Isolierstation behandelt. Zusätzlich befanden sich Montag sechs Personen mit positivem Testergebnis auf der Aufnahmestation. In der Stadtklinik Werdohl gibt es keine Covid-19-Patienten. Zuletzt hatte das Klinikum Lüdenscheid eine eigene Aufnahmestation für Kinder eingerichtet.

Klinikum Lüdenscheid: 39 Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne

Die Zahl der Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne stieg über das Wochenende von 27 auf 40 an. 39 von ihnen arbeiten im Klinikum Lüdenscheid, eine Person in der Stadtklinik Werdohl. In der Regel wird ein Großteil der in dieser Kategorie geführten Mitarbeiter wegen eines positiven Corona-Tests vom Gesundheitsamt in Quarantäne geschickt. Eine weitere Gruppe sind Mitarbeiter, die als Kontaktperson der Kategorie 1 zuhause bleiben müssen.

Seelsorge im Klinikum Lüdenscheid: Erkrankung ist emotional belastend

Die Märkischen Kliniken weisen in ihrem Pandemie-Update auch auf ihr seelsorgerisches Angebot hin, das sich an Patienten richtet, die an Covid-19 erkrankt sind oder sich seelsorgerischen Beistand wünschen. „Bereits in der ersten Phase der Pandemie konnten wir beobachten, wie emotional belastend diese Erkrankung ist“, heißt es. Krankenhaus-Mitarbeiter, die solche Belastungen bei ihren Patienten beobachten, können das Seelsorge-Team auf die emotionale Notlage hinweisen - wenn der Patient dies wünscht. Kreisweit stieg die Zahl der Covid-19-Patienten am Dienstag auf 98 an.

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