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Klinikum Lüdenscheid: Geschäft im Foyer schließt für immer

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Der Friseursalon im Foyer des Klinikums schließt zum 20. Dezember. Eine Nachfolge wird es nicht geben.

Lüdenscheid – Seit mehr als 15 Jahren betreibt Brigitte Trübenbach den Friseursalon im Foyer des Klinikums Lüdenscheid. Nun ist am 20. Dezember Schluss.

Wie Corinna Schleifenbaum als Leiterin der Unternehmenkommunikation des Klinikum Lüdenscheid bestätigt, wird der Salon Ende der Woche schließen. Die Betreiberin gehe in Rente, eine Nachfolge habe sie trotz Bemühungen nicht gefunden. Und die sei nun auch nicht mehr geplant, sagt Schleifenbaum. Jedenfalls nicht für einen Friseursalon.

„Die Liegezeiten und Gewohnheiten der Patienten haben sich in den Jahren verändert.“ Im Durchschnitt blieben Patienten sechs Tage im Krankenhaus und werden häufig schon früher entlassen. „Nur wenige Patienten gehen hier zum Friseur, die meisten warten damit, bis sie wieder zuhause sind.“ 

Zwar hatte Brigitte Trübenbach einige Stammkunden, „aber sie selbst sagt, dass das zu wenige für einen Weiterbetrieb sind“. Ein Friseursalon im Klinikum lohne sich also nicht mehr. Leer bleiben sollen die Räume im Foyer aber nicht: „Wir werden uns sicher eine andere Nutzung überlegen. Dafür müssen wir jetzt aber erst mal prüfen, welches Angebot Sinn macht – vor allem im Hinblick auf die Patienten“, sagt Schleifenbaum.

Nach Brandschutzmängeln am Klinikum Lüdenscheid musste der Betreiber eine Brandsicherheitswache stellen. Im Hintergrund läuft ein Streit zwischen Stadt Lüdenscheid und Klinikum. Derweil rettete ein Ärzteteam am Klinikum Lüdenscheid durch Operationen die Finger einer Frau. Die Schreinerin war mit der Hand in die Kreissäge gekommen. 

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