Kletterfelsen verzögern Spielplatz im Brighousepark

Still ruht der Spielplatz: Erst wenn die Kletterfelsen angekommen sein werden, kann die Landschaftsbaufirma Herßebroick mit der Umgestaltung des Brighouse-Parks in einen Abenteuerspielplatz fortfahren.

LÜDENSCHEID ▪ Still ruhen seit Wochen die Arbeiten im Brighouse-Park. Wer seinen Blick durch die dichten Absperrgitter auf das Gelände richtet, sieht zwar erste vielversprechende Ansätze: neue Spielgeräte, Natursteinmauern und Wegeinfassungen.

Doch das Ganze ist noch weit davon entfernt, bespielbar zu sein, auch wenn derzeit dort schon seit Wochen kein Bagger mehr steht. Nur ein Plakat der dort tätigen Lüdenscheider Landschaftsfirma Herßebroick verheißt Wunderbares für die Zukunft: „Mein Garten – ein Ort, an dem meine Lebenslust aufblüht.“

„Wir sind abgerückt“, bestätigte Geschäftsführer Jürgen Herßebroick auf Anfrage der LN und erklärte die Unterbrechung der Arbeiten mit den fehlenden Kletterfelsen. Die Firma, die diese künstlichen Felsen aus Beton herstelle, habe derzeit Lieferschwierigkeiten. Das wiederum habe Folgen für den gesamten Baufortschritt auf dem Gelände des Brighouse-Parks. Denn bevor es auf dem Gelände weitergehen kann, müssen die Beton-Fertigbaufelsen mit schwerem Gerät angeliefert worden sein. „In den Bereichen, die davon nicht betroffen sind, haben wir alles gemacht, was wir fertigstellen konnten“, versichert Jürgen Herßebroick. Immerhin gebe es inzwischen einen Liefertermin: Am 7. Juni sollen die Felsen auf Lastwagen angeliefert werden und an Kranhaken hängend auf dem Spielplatz einschweben. „Anschließend können wir weitermachen.“ Die Kletterfelsen werden mit Kletterhilfen, Seilen und Fallschutzvorrichtungen ausgestattet.

Sobald kein schweres Gerät mehr über den Platz fahren muss, können auch die restlichen Spielgeräte aufgestellt werden. Schon jetzt verheißen eine neue Kletterburg und Schaukeln zukünftigen Spielspaß. Neben den Betonfelsen sorgen echte Felsbrocken aus Ruhrsandstein für eine stimmungsvolle Abenteuer-Kulisse. ▪ thk

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