Kleine Veränderungen, große Wirkung

Hier, an der Ecke Karlstraße, entsteht derzeit eine Außensitzfläche für einen Gastronomiebetrieb. Ein Teilbereich des Beetes bleibt.

Lüdenscheid - Der Knapp verändert, von manchen unbemerkt, an einigen Stellen sein Gesicht. Zu den auffälligen Veränderungen gehört hingegen die derzeitige Umgestaltung der Mini-Grünanlage an der Ecke Karlstraße.

Dort entsteht auf Wunsch und Initiative eines Imbissbetreibes eine kleine Außensitzfläche für seine Gastronomie. Das teilte Dieter Rotter vom Fachdienst Bauservice auf Nachfrage mit. Die Stadt habe mit dem Betreiber nach mehreren Ortsterminen und Gesprächen einen Vertrag geschlossen, in dem sie auf die Rondell-Sitzecke verzichte, so Rotter weiter. zudem dürfe das Beet an der Stelle etwas tiefer ausgebuchtet werden, so dass Stellplätze für mehrere Tische und Stühle entstünden, was durch ein Mäuerchen abgegrenzt werde. Es bleibe aber auf jeden Fall ein Rest Beetfläche rund um den Baum bestehen. Für die Stadt sei wichtig gewesen, dass ihr keine Kosten entstünden. Der Gastronom habe zudem die Vorgabe, das Pflaster anzupassen, zudem gebe es nach wie vor eine „Leitlinie“ für die Fahrzeuge, die in die Karlstraße wollen oder hinaus.

Daneben hat sich längs der Knapper Straße hinsichtlich der Ladezonen einiges getan. Vor dem Getränkehandel Abel seien die Parkplätze einer Ladezone gewichen, so dass hier Liefer-Laster eine kurzzeitige Stellfläche fänden. Auch Kunden könnten den Bereich zum kurzen Halt in Anspruch nehmen. Weiter vorne, vor dem ehemaligen Quelle-Gebäude, sei hingegen eine Ladezone weggefallen. Damit habe man auf Beschwerden von verschiedenen Seiten reagiert, weil es gerade hier immer wieder zu Behinderungen durch schlecht geparkte Fahrzeuge gekommen sei. Rotter: „Da war häufig Feierabend.“ Mal kamen MVG-Busse an der Engstelle nicht vorbei, mal fühlten sich Mütter mit Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer behindert. Jetzt sei der Bereich durchgängig als Gehweg gepflastert und somit „ein Nadelöhr beseitigt“. Gleichwohl ist in dem Bereich eine Lieferzone mit Kurzparkmöglichkeit erforderlich, weshalb ein Pflanzbeet vorm Haus Friedrichstraße 1 (Sparda-Bank) zu diesem Zweck weichen musste.

Alle weiteren, womöglich grundlegenden Veränderungen an der Knapper Straße seien nicht mal eben zu machen, betonte Rotter aber auch. Das müsse man mit den Anliegern besprechen, zumal auch der Fahrbahnzustand nicht der Beste sei. Aber klar sei auch: „Kurzfristig kann man da nichts machen.“

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