Jeder zweite fiel durch

Klein-Lkw der Sprinterklasse: Polizei hat Problem-Autos im Visier

Lastwagen mit pkw-ladung
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Unzureichend gesicherte Ladung war nur ein Teil der Verstöße, die die Polizei bei Kontrollen feststellte.

Jeder Zweite fiel durch: Der Verkehrsdienst der Polizei kontrollierte in dieser Woche von Montag bis Mittwoch im gesamten Stadtgebiet in Lüdenscheid verstärkt Klein-Lkw und Klein-Busse der sogenannten „Sprinterklasse“.

Lüdenscheid - Diese Transportfahrzeuge werden vorwiegend von Handwerkern, Kleinunternehmern, Transportfirmen, aber auch von Schrottsammlern benutzt.

Im Bericht der Behörde heißt es dazu: „Die Polizei legt besonderes Augenmerk auf die Ladungssicherung, den technischen Zustand der Fahrzeuge und die ordnungsgemäßen Ausübung der Tätigkeiten gelegt.

Während der vergangenen drei Kontrolltage wurden insgesamt zehn „Sprinter“ und vier Lkw, teils mit Anhänger, überprüft. Ein Sachverständiger stufte sieben Fahrzeuge als verkehrsunsicher ein. Sie wurden sofort stillgelegt.

Ein verantwortungsloser Vater beförderte seine drei kleinen Kinder in seinem Klein-Bus ohne die erforderlichen Kindersitze. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Neben einigen Verstößen gegen Ladungssicherungsvorschriften fiel ein deutscher Lkw durch eine massive Überladung auf. Er transportierte mehrere Eisenrollen und hatte das zulässige Gesamtgewicht seines Fahrzeugs um 1,8 Tonnen überschritten. Auch für ihn endete nach dem Wiegen die Fahrt.

Insgesamt stellte die Polizei wieder fest, dass in der „Sprinter-Klasse“ Verstöße jedweder Art leider sehr häufig festzustellen sind. Die Polizei kündigt deshalb weitere Kontrollen an, um die schwarzen Schafe zum Umdenken zu bewegen.“

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