Lüdenscheiderin hilft bei "Special Olympics"

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Die Freude ist riesig: Peggy Müller mit einem Leichtathleten kurz vor der Siegerehrung.

Lüdenscheid - „Man landet mit den Füßen wieder auf dem Boden“, sagt Peggy Müller. Und das, obwohl sie sich gar nicht selber sportlich betätigt, sondern lediglich Leichtathleten bei den Special Olympics betreut hat.

Bereits zum dritten Mal hat die Lüdenscheiderin, die bei Busch-Jaeger-Elektro (ABB-Gruppe) arbeitet, ein paar Urlaubstage investiert, um als Helferin bei den Special Olympics dabei zu sein. Die Organisation, so heißt es dazu in einer Mitteilung von ABB, ist die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Die weltweit tätige ABB und weitere große Arbeitgeber unterstützen diese Sportveranstaltungen seit Jahren.

War Peggy Müller bislang auf nationaler Ebene im Einsatz, so fuhr sie diesmal zu regionalen Wettkämpfen in Baden-Württemberg. „Klein, fein und sehr gut organisiert“ sei es gewesen, erzählte sie nach ihrer Rückkehr. Dienstag Eröffnung, Mittwoch bis Freitag Wettkämpfe. Und während der ganzen Zeit herrschten tropische Temperaturen. Die Hitze habe den Helfern zu schaffen gemacht, aber die Sportler hätten unverdrossen weitergemacht: „Respekt“. Zum Glück sei man jedoch vom Unwetter weitgehend verschont geblieben, sagt Peggy Müller.

600 Athleten, zehn Disziplinen und unter den vielen freiwilligen Helfern auch 20 ABB-Mitarbeiter – das Gemeinschaftserlebnis sei schwer in Worte zu fassen, findet die Helferin, die für den Busch-Jaeger-Gesundheitsschutz zuständig ist: „Man lernt auch mal seine eigenen Kollegen kennen, es ist immer wieder spannend.“ Die Sache sei es auf jeden Fall wert, bekannter zu werden.

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