Tackern für den guten Zweck

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Radiomoderator Henry Vogt mit Klaus Peter Beier (links) und Özkan Yildirim (rechts), Mittelfeldspieler beim SV Werder Bremen, bei einem Weltrekordversuch in Bremen.

Lüdenscheid - Um 12 Uhr fällt Samstagmittag in der Phänomenta der Startschuss für einen Versuch, der es bis ins Guinnessbuch der Rekorde schaffen soll.

Klaus Peter Beier aus Alpen am Niederrhein ist zu Gast, ein Mann, der schon so einige Weltrekorde aufgestellt hat. Er will aus tausenden von Papierstreifen eine einen Kilometer lange Papierschlange herstellen. Zeit hat er dafür 24 Stunden – bis Sonntagmittag um 12 Uhr. Der Halter mehrerer Weltrekorde wollte die Papierkette eigentlich nur mitbringen. Aber das passt nicht zu den Regeln des Guinnessbuchs. Anfang des Jahres hatte er sich an das Team der Phänomenta gewandt. Dort war man sofort Feuer und Flamme für die Idee. Natürlich faltet, knickt und tackert Beier für Ruhm und Ehre, aber seine Versuche haben auch einen caritativen Hintergrund. Er geht gern an Orte wie das Wissenschaftsmuseum. Denn dort gibt es viel Besucherverkehr und damit eine große Chance, möglichst viel Geld für diejenigen einzusammeln, die es brauchen. Am Wochenende ist das das Zentrum für jugendliche Diabetiker, das dringend einen neuen Bus benötigt. Auf das Zentrum hat sich das Team der Phänomenta geeinigt. Ein symbolischer Meter der Papierschlange erfordert einen Euro als Spende – Formulare gibt’s auf der Phänomenta-Homepage, gespendet werden darf heute und morgen auch in bar. Das Mercure-Hotel hat dem Beier-Team kostenlos Zimmer zur Verfügung gestellt. Und auch Notar Klaus-Dieter Voth (Bergfeld & Partner) wird vor Ort sein und ein wachsames Auge auf den Weltrekordversuch haben.

Die Papierschlange soll nach ihrer Fertigstellung für vier Wochen im Altbau der Phänomenta ausgestellt werden und an den Weltrekordversuch erinnern.

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