„Blende auf“ für das neue Thema

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Kitsch, Ramsch oder wertvoll? Die Sammelleidenschaft steht im Mittelpunkt von „Blende 2017“.

Lüdenscheid - Für den einen sind es über Jahre hinweg zusammengetragene und zumindest aus eigener Sicht wertvolle Kleinode, für den anderen schlichtweg Ramsch. Kleine himmelblaue Schlümpfe aus Ü-Eiern, Bierdeckel aus anderen Städten als der eigenen, Münzgeld ferner Länder, Schuhe, Plastiktüten oder Porzellantassen – „Kitsch und Ramsch – Sammelleidenschaft“ ist das neue Thema der „Blende 2017“.

Jede Generation hat ihre eigene Vorstellung von dem, was schön und dementsprechend wertvoll für sie ist, um gesammelt zu werden. Das macht dieses „Blende“-Thema so vielseitig und für jeden umsetzbar. Sei es der fotografische Blick in hunderte von Barbiepuppen, Teddys oder Pinguine, die Ablichtung der Traktoren in der Flurvitrine oder alte Plakate oder Blechschilder in der Kellerbar, alles ist möglich und erlaubt. Die Sammelleidenschaft kann natürlich ausarten – was ebenfalls von unseren „Blende“-Teilnehmern visualisiert werden kann und den Betrachter in mögliche Niederungen entführt und man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Das Thema wirkt auf den ersten Blick einfach, auf den zweiten jedoch nicht. Denn neben der Gestaltung der Aufnahme kommt es ebenso auf eine optimale Ausleuchtung an.

Wer teilnehmen will, kann sich schon einmal gedanklich mit „Kitsch und Ramsch“ auseinandersetzen. Die Teilnahmebedingungen stehen rechtzeitig in der Zeitung.

Abgeschlossen ist mittlerweile „Blende 2016“. Innerhalb des Märkischen Zeitungsverlages war das Thema „Beine aller Art“. Die Lüdenscheiderin Tina Wiek und der Werdohler Martin Rützler landeten mit ihren Bildern unter den bundesweiten Siegern und dürfen sich über Sachpreise freuen, die ihnen über unseren Partner Prophoto zugesendet werden.

Der 1. Preis in der bundesweiten Endausscheidung geht an Marianne Schlüter, die die fotografische Herausforderung zu „Blende 2016“ suchte und sich mit ihrem Wettbewerbsbeitrag der Vorgabe „Beine aller Art“ stellte. Diese Aufnahme, da waren sich die Juroren der Finalrunde einig, ist ein bis aufs kleinste Detail geplanter farbenfroher Eyecatcher und in einem privaten Fotostudio entstanden. Mit 8 000 Wettbewerbsbeiträgen hatten die Experten einen echten Bildmarathon zu bewältigen. Ihr Urteil lautete am Ende: „Den hohen Stellenwert, den ,Blende’ in der Fotogemeinde als anerkannter Amateurfotowettbewerb genießt, ist in den Wettbewerbsbeiträgen ebenso spürbar wie der große Spaß an der Fotografie.“

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