Kita-Beiträge: Erhöhung von zwei bis 41 Euro

Die Gebühren für den Besuch der Kindertagesstätten steigen um 8,5 Prozent.

LÜDENSCHEID ▪ Je nach Umfang der wöchentlichen Betreuung und nach Einkommen gestaffelt berechnen sich die Beiträge der Eltern für den Kindergartenbesuch. Nur wer bis zu 17 500 Euro im Jahr verdient, muss keinen Beitrag bezahlen.

Die Erhöhung der Beiträge um 8,5 Prozent zum Kindergartenjahr 2011 (wir berichteten) erfordert eine neue Berechnung, über die der Jugendhilfeausschuss (25. Januar, 17 Uhr, Ratssaal) abstimmt. Zum Vergleich sind die Beiträge, die seit 2008 erhoben worden sind, aufgelistet. Für gut verdienende Eltern steigt danach der Beitrag bei einer wöchentlichen Betreuung von mehr als 45 Stunden um 41 Euro auf 537 Euro monatlich. Dabei ist ein Jahresgehalt von mehr als 112 500 Euro zugrunde gelegt. Das ist allerdings ein extremes Beispiel, denn auf häufigsten wählen die Eltern eine wöchentliche Betreuung ihrer Kinder in Höhe von bis zu 35 Stunden – möglich sind noch bis zu 25 und bis zu 45 Stunden.

Mit der „Standard-Buchung“ steigen die Beiträge zwischen zwei und 24 Euro pro Woche an – bei einem Jahresgehalt bis zu 25 000 Euro von 26 auf 28 Euro, bis zu 40 000 Euro von 62 auf 67 Euro, bei 65 000 Euro von 138 auf 150 Euro und bei 100 000 Euro von 230 auf 250 Euro. Insgesamt erfolgt die Berechung auf der Grundlage von 16 verschiedenen Einkommensstufen.

Besucht mehr als ein Kind der Beitragspflichtigen eine Tageseinrichtung für Kinder oder nutzt ein Angebot der Kindertagespflege, so ist nur ein Elternbeitrag fällig. Wer Sozialleistungen in Anspruch nehmen muss – zum Beispiel Hartz IV oder Grundsicherung – ist von der Beitragspflicht entbunden.

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