Bedarfsplan wird fortgeschrieben

Kita-Ausbau in MK-Stadt: Noch fehlen mehr als 100 U3-Plätze

Kinderbetreuung
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Der bekannte Bedarf an U3-Plätzen in Lüdenscheid liegt derzeit bei einer Quote von 47,3 Prozent.

Der Ausbau der Kinderbetreuung in Kitas und Tagespflegestellen bleibt auch in Lüdenscheid ein aktuelles Thema: Wie aus der Fortschreibung des Kita-Bedarfsplans für den Zeitraum 2021/22 hervorgeht, liegt der bekannte Bedarf an U3-Plätzen in Lüdenscheid derzeit bei einer Quote von 47,3 Prozent.

Lüdenscheid – Bei derzeit 545 U3-Plätzen und einem Soll-Bestand von 649 Plätzen müssten bis zum Kita-Jahr 2021/22 noch 104 Plätze geschaffen werden. Und dafür gibt es bereits konkrete Planungen:

- Buckesfeld (Verlagerung der Wichern-Kita) zum 1. August 2022: 15 U3-/15 Ü3-Plätze

- Hochstraße (Verlagerung Louise-Scheppler-Kita) in 2022: 20 U3-/10 Ü3-Plätze

- Waldkita (Mai 2022): 18 Ü3-Plätze

- Hüttenberg (Frühjahr 2022): 20 U3-/55 Ü3-Plätze

- Stüttinghausen (Erweiterung Parkstraße) und Neubau Hintere Parkstraße (2023): 10 U3-/30 Ü3-Plätze

- Kita Lenneteich (Mai 2023): 25 U3-/70 Ü3-Plätze

Eine besondere Herausforderung sei bei allen Planungen, so heißt es weiter, die Balance zwischen U3- und Ü3-Plätzen im gesamten Stadtgebiet zu erhalten. Daher ist die Durchsicht aller Gruppenformen in Lüdenscheid geplant – mit der Prüfung auf mögliche Umwandlungen. Darüber hinaus sollen folgende Ausbauvarianten geprüft und entwickelt werden:

- Auf dem Areal des Naturschutzzentrums MK auf Hof Oelken hat sich die Prüfung des Standortes für eine Waldkita weiter konkretisiert. Aktuell werden die Varianten Holzhaus und mobiler Waldkindergartenwagen geprüft.

- Die mögliche Erweiterung der Ev. Kita Rathmecke um eine Gruppe war bereits im letzten Entwicklungsplan erwähnt und bleibt als Prüfauftrag bestehen.

- Es soll geprüft werden, ob die DRK-Kita Stüttinghausen und die Ev. Wichern-Kita für eine Übergangszeit als Standort beibehalten werden sollten.

- Die Nutzungsdauer der Pavillons an der Parkstraße soll – unter Berücksichtigung des planmäßigen Baubeginns „Hintere Parkstraße“ – letztmalig bis zum 31. Juli 2022 verlängert werden.

- Nach der Nutzung der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule durch die VHS sollte auch dieser Standort für die Schaffung von Betreuungsplätzen in Betracht gezogen werden.

- Planungs- und Prüfauftrag über eine mögliche Nutzung der Brüderstraße 25-27 als Erweiterung eines benachbarten Kita-Standortes.

- Planungs- und Prüfauftrag eines alternativen Standorts für das Familienzentrum „effzett“ am Standort Kalver Schule respektive einer Standortsicherung. Eine Machbarkeitseinschätzung eines Architekturbüros liege vor, müsse aber noch um eine wirtschaftliche Gesamtbetrachtung ergänzt werden. Die öffentliche Sitzung des Jugendhilfeausschusses findet am Dienstag, 9. März, ab 17 Uhr im Kulturhaus statt.

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