Programm Kivan startet am 28. Oktober

Kita-Anmeldung ab jetzt online

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Schulungen für Kivan: Die Einrichtungsleiter und ihre Vertreter werden seit Montag bis heute im Umgang mit dem neuen Programm geschult. Auch die Träger der Einrichtungen konnten daran teilnehmen.

Lüdenscheid - Weniger Zeit, die Eltern für die Anmeldung ihrer Kinder in der Kita benötigen und eine Übersicht für das Jugendamt, welche Kinder nicht versorgt sind – das sind nur zwei Vorteile, die das neue Programm zur Online-Anmeldung für Betreuungsplätze in Kindertageseinrichtungen Kivan bietet. Am 28. Oktober um 8 Uhr soll Kivan online gehen.

Ab diesem Tag bis zum 1. Dezember können die Eltern ihre Kinder darüber für das kommende Kindergartenjahr anmelden. Lediglich ein paar Feinarbeiten am Portal fehlen bisher noch. So soll zum Beispiel noch eine Verlinkung über die Seite der Stadt Lüdenscheid eingerichtet werden.

Bisher war es so, dass die Eltern ihre Kinder in mehreren Einrichtungen angemeldet haben, um einen Platz zu bekommen. Weder die Einrichtungen noch die Stadt wussten dabei, welches Kind mehrfach angemeldet ist und ob eines noch unversorgt ist. Das soll sich ändern. „Das Portal ist ein besonderer Meilenstein“, sagt Martina Pabst, Fachdienstleiterin Organisation und IT der Stadt.

Das Programm besteht aus zwei Portalen – ein öffentliches für die Eltern und ein internes Verwaltungsportal, auf das das Jugendamt, die Einrichtungen und ihre Träger zugreifen können. Dazu werden die Einrichtungsleiter und ihre Stellvertreter seit Montag noch bis heute entsprechend geschult. Auch Träger konnten daran teilnehmen, sodass es etwa 90 Anmeldungen gab.

So funktioniert das Programm: Wer sich noch nicht für eine Einrichtung entschieden hat, kann sich einen Überblick über die 44 Kitas in Lüdenscheid verschaffen. „Im ersten Schritt geben die Eltern maximal drei Wunscheinrichtungen nach Prioritäten aufgelistet an“, erklärt Benjamin Schmidt, Projektleiter der Firma Lecos GmbH Leipzig, Softwarehersteller von Kivan. Dann müssen – wenn noch nicht vorhanden – ein Elternaccount angelegt, den Datenschutzbestimmungen zugestimmt und die Daten des Kindes angegeben werden. Dazu gehört auch der Zeitraum, wann die Betreuung beginnen soll und ob schon Geschwister in der Einrichtung sind. Der Sorgeberechtigte muss ebenfalls seine Daten angeben und Informationen, ob man alleinerziehend oder berufstätig ist, können gegeben werden.

Nach den Weihnachtsferien beginnen die Einrichtungen mit dem Versand der Platzzusagen und die Vergabe soll bis zum 15. Februar abgeschlossen sein. Per E-Mail oder über das Portal erfahren die Eltern, welchen Status ihre Anmeldung hat. Der Vorteil des Programms: Das Jugendamt sieht, wenn ein Kind noch nicht versorgt ist und ob dafür aber woanders noch Plätze frei sind.

„Mit der Einführung des Programms müssen aber auch die Eltern, die ihr Kind bereits für nächstes Jahr in einer Kita vorgemerkt haben, dieses noch einmal komplett neu über das Portal anmelden“, informiert Andreas Nölle, Projektleiter und Mitarbeiter der Stadt. Die betreffenden seien bereits schriftlich informiert, 3460 Briefe seien dazu raus gegangen.

Trotzdem sollen sich die Eltern die Kitas im Vorfeld noch ansehen und dazu den Tag der offenen Tür nutzen oder spätestens zum Vertragsabschluss sei ein Besuch in der Kita nötig.

Offline-Anmeldung

Diejenigen, die keinen Internetanschluss haben oder aus einem anderen Grund wie zum Beispiel sprachliche Barrieren die Online-Anmeldung nicht selbst vornehmen können, können sich mit der gewünschten Einrichtung in Verbindung setzen. Diese wird dann bei der Online-Vormerkung helfen. Eine andere Möglichkeit ist, sich an den Fachdienst Jugendamt Kindertageseinrichtung (Schillerstraße) zu wenden. Nicolette Schüttenberg wird die Ansprechpartnerin für die Bürger.

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