Lüdenscheider Kinos zeigen Marvel-Abenteuer

„Black Widow“ im Streaming: Kino im MK zeigt Blockbuster erst recht

"Black Widow"
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Scarlett Johansson als Natasha Romanoff in einer Szene des Films "Black Widow".

Streaming contra Kino: Bereits seit Freitag und damit nur einen Tag nach dem Kinostart ist die Vorgeschichte der Marvel-Heldin Natasha Romanoff (Scarlett Johansson) über Disneys hauseigenem Streamingdienst Disney+ zu haben. Per teurem VIP-Zugang zwar, aber trotzdem im eigenen Wohnzimmer.

Lüdenscheid - „Wir sind froh, wenn wir ‘was zeigen können!“ Das Bekenntnis von André Lubba, den Blockbuster „Black Widow“ im Filmpalast an der Werdohler Straße zeigen zu können, ist deutlich. Und auch an der Parkstraße hält das Abenteuer um die russische Top-Spionin und ihre dunkle Vergangenheit die Fans in Atem. Wo andere Kinos den Aufstand gegen Disney proben und den Streifen nicht zeigen (wollen), schauen die Kinobetreiber der Bergstadt eher darauf, nach dem Lockdown ihre Gäste wieder für die Kinoleinwand zu begeistern.

Mehrere Kinoketten haben sich daher dazu entschlossen, den 134 Minuten langen Blockbuster erst einmal nicht ins Programm aufzunehmen. Die Kinokette Kinopolis hat beispielsweise bereits klargestellt, dass der Film in den eigenen Kinos nicht laufen wird, da sie die Vertragsbedingungen des Verleihers nicht akzeptieren konnten.

Kinobetreiber André Lubba, hier kurz vor der Wiedereröffnung, zieht ein positives Fazit der letzten Tage.

André Lubba sieht das lockerer: „Ich finde das von Disney auch nicht richtig, aber wenn die damit Geld verdienen können, werden die das tun.“ Die Kinosessel im Filmpalast seien trotzdem gut gebucht, ist Lubba zufrieden mit dem Neustart – „es läuft gut“. Schwierigkeiten habe man lediglich nach wie vor dem Neustart mit der Warenbestellung.

Abstand und Schachbrett

Mit Blick auf die neuen Corona-Regeln sieht der Filmpalast-Betreiber den Abstand als Gebot der Stunde an. Viel würde sich ja nicht ändern, gleichwohl man sich wieder sämtliche das Kino betreffenden Regeln selbst zusammensuchen muss. Das Schachbrett-Prinzip bei der Sitzverteilung bleibt erhalten, die Online-Bestellung der Eintrittskarten ebenso. Lediglich die bei Veranstaltern unbeliebte, weil mühsame Registrierung fällt weg. „Und die Maskenpflicht im Foyer. Aber ich hab die Schilder dran gelassen. Wer weiß denn, ob das nicht in drei Wochen schon wieder anders ist.“

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