BrilLe-Theater: Der fiese „Quastenför“

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Aufmerksam verfolgten die Grundschüler das Bühnengeschehen in der Turnhalle.

Lüdenscheid - Sich Gedanken darüber zu machen, was nun ein „Quastenför“ so ist, das blieb jedem der Knapper Grundschüler selbst überlassen. Zumindest ist es das, was einen wütend macht, wenn man morgens seine Socken nicht findet, wenn die Mutter nervt, wenn einem ein Missgeschick passiert und wenn einen die Mitschüler auslachen.

Das Wittener „BrilLe-Theater“ war zu Gast in der Turnhalle der Schule und hatte das Kinderstück „Quastenför“ im Handgepäck. Britta Lennardt und Tanja Gottmann spielten die Geschichte von Pauline, die der festen Ansicht ist, dass ihr ein fieser „Quastenför“ alle Missgeschicke einbrockt. Als sich Pauline nicht mehr zu helfen weiß, bekommt sie von Eulalia Fried eine geheimnisvolle Kiste geschenkt, die sie in einem ganz besonderen Moment öffnen soll. Und an einem Tag, an dem Pauline wieder mal alles über den Kopf wächst, ist dieser Moment gekommen.

Eine knappe Stunde lang lernten die Grundschüler, wie man besser mit Missgeschicken, dem unübersichtlichen Alltag und einer nervigen, stressgeplagten Mutter umgehen kann. Selbstbewusstsein, helfende Ordnung und hin und wieder ein Zwiegespräch mit jemandem, der über den Dingen steht, wurden träumerisch und feinfühlig näher gebracht. Britta Lennardt schreibt, inszeniert und leitet seit 2001 das „BrilLe-Theater“. In Pauline, dargestellt von der Theaterchefin selbst, fanden die Jungen und Mädchen eine Identifikationsfigur, der sie nur zu gern Tipps und Tricks zur Bewältigung des Alltags mit an die Hand gaben, wie man dem „Quastenför“ eine Falle stellen könnte, um ihn dingfest zu machen. Und die Regieanweisungen aus dem Publikum amüsierten so manches Mal die Pädagogen im Raum. - rudi

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