Holprige Anfänge in der U3-Betreuung

Kinderstube feiert 30-jähriges Jubiläum: "Es war nicht immer einfach"

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Clown Ugolino zauberte den Kindern zum 30-jährigen Jubiläum ein Lächeln ins Gesicht.

Lüdenscheid - Seit 30 Jahren gibt es die Kinderstube „Haus Astrid Lindgren“ nun schon. „Wir haben viel Gegenwind bekommen“, erinnert sich Mitgründerin Annegret Walk. Das steckt dahinter.

Gemeinsam mit Politikern, Verwaltung, Familien, Freunden und Ehemaligen feierte die Kinderstube „Haus Astrid Lindgren“ am Blücherweg am Samstag ihr 30-jähriges Bestehen.

Als Gründerinnen der Einrichtung hießen Annegret Walk und Ulrike Diersen die große Festgemeinschaft zu einer bunten, fröhlichen Feier im und am Haus willkommen. Schwierige Anfänge der U3-Betreuung rief dabei Annegret Walk in einer kleinen Ansprache in Erinnerung. „Wir haben viel Gegenwind bekommen“, bekannte sie.

Obgleich der Bedarf da gewesen sei, sei der Anfang nicht leicht gewesen. Ziel sei es von Anfang an gewesen, Kindern ein Stück zu Hause und die Sicherheit einer durchgängigen Betreuung für fünf Jahre zu geben. Vorgaben habe es dabei nicht gegeben.

Dank an Bürgermeister

In ihre Ausführungen schloss sie Elke Laumann, die damals in der Kinderstube im Rahmen ihres Anerkennungsjahres zur Erzieherin eine Jahresarbeit über „Die altersgemischte Gruppe“ geschrieben hatte, ein. Wer wollte, konnte die Arbeit einsehen.

Dankesworte gingen an Bürgermeister Dieter Dzewas, der für jede Not ein offenes Ohr gehabt hätte. Beeindruckt von der Einrichtung und dem liebevoll gestalteten Außengelände zeigte sich Gordan Dudas, der dem Kindergarten als nützliches Geschenk Saatgut für eine Nützlingswiese, die Insekten anlockt, mitbrachte.

Erfreut stellte Dieter Dzewas fest, dass der im Vorjahr im Rahmen des 750-jährigen Jubiläums der Stadt gepflanzte Apfelbaum in diesem Jahr bereits Früchte angesetzt hat. „Wenn der Apfelkuchen fertig ist, lade ich mich noch einmal ein“, scherzte er.

Musikalisch umrahmte die Musikschule Auth die Feier mit reizenden Darbietungen der Kinder. Mit Klanghölzern, Bewegung und Geräuschen untermalten die Jungen und Mädchen ihren Gesang.

Clown Ugolino zaubert Gästen Lächeln ins Gesicht

Nach dem offiziellen Teil waren die Gäste zu Gesprächen über die U3-Betreuung und anhand ausgestellter Fotos zum Austausch von Erinnerungen eingeladen. Reizwörter, die auf den Tischen auslagen, regten dazu an, sich über die Zukunft der U3-Betreuung Gedanken zu machen.

Wer wollte, konnte zudem an einer Führung durchs Haus teilnehmen. Clown Ugolino alias Klaus Lange aus Bottrop zauberte Jung und Alt unterdessen mit Piratengeschichten, Liedern und clownesken Zaubertricks ein Lächeln ins Gesicht.

Auch einen Medienstand mit „Handybett“, das an Handy freie Zeit gemahnte, und einen Wohlfühlstand, wo sich die Eltern über die Teilnahme der Einrichtung am Jolinchen-Programm informieren und sich mit selbst gemachtem Hand-Peeling verwöhnen lassen konnten, gab es.

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