Kinderkulturzeit: Kreatives für kleine Künstler

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Wacker mit dem Boomwhacker geschlagen haben sich Teilnehmer der „Kinderkulturzeit“ im Kammermusiksaal der städtischen Musikschule. Die Farbe der klingenden Kunststoffröhren signalisieren unterschiedliche Töne. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Modedesigner, Musiker, Mimen und Museumsbesucher, Entdecker und bildende Künstler: Nahezu alle Interessen konnten die jungen Teilnehmer der „Kinderkulturzeit“ in Einrichtungen der Stadt nachgehen. Volkshochschule, Stadtarchiv, Kulturhaus, Städtische Bücherei, Museen der Stadt wie auch die Musikschule boten Platz und Projekte.

Über eine Impulsgeschichte von einem Blinden, der als einziger ein auf der Suche nach den Eltern verzweifelt umherirrendes Kind wahrnimmt, es tröstet und zu helfen versucht, fanden Kinder in der VHS an der Knapper Straße hin zum Thema „Wenn mein Wunsch eine Farbe hätte...“ Gestaltet wurden aus Recyclingmaterial hergestellte, bunt bemalte klingend Windspiele. Natürlich mit einem kleinen Behälter und darin die eigenen Wünsche eingeschlossen. Viele der Kinder hängten ihre Windspiele im Anschluss an die Veranstaltung ins Geäst eines Baumes auf dem ehemaligen jüdischen Friedhof.

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Kinderkulturzeit

Im Stadtarchiv ging es um die Partnerstädte Lüdenscheids, alte Urkunden, das Bemalen von Gläsern mit Länderfarben für die Verwendung in einem Quiz, eine Entdeckungsrallye für Europaforscher.

Hinter die Kulissen konnten die Kleinen im Kulturhausschauen und sich vor „Publikum“ auf der Bühne erproben, während in den Museen der Stadt erst einmal die Ausstellung „Wir hier“ erkundet wurde. Kurz darauf ging es an leichteren Stoff. Es wurden eifrig Gewänder, zum Teil auch Kopfbedeckungen dazu, geschneidert, bemalt und später auch noch im Foyer den staunenden Eltern präsentiert.

„Hello, bonjour...und coole Beats“ hieß das Motto für die fröhliche Schar in der Musikschule. Der bunt zusammengewürfelte Chor der Kinder lernte in Windeseile das Begrüßungslied „Hey, hello, bonjour, guten Tag“ und packte das Lied auch noch im Kanon. Mit Musik, Bewegung und einfachem klangbildendem Instrumentarium ging es in der Musikschule weiter, bis die Gruppen aus dem Stadtarchiv und der Musikschule einander in der Stadtbücherei begegneten. Dort ging es mit Gesang zur Gitarre, Becher-Rap, Boomwhacker-Klang fröhlich dem Ende entgegen. Versorgt mit Limo und Pizzastücken konnten die Kinder im Grundschulalter von den wartenden Eltern wieder in Empfang genommen werden.

Noch bei der „Arbeit“: Die „Fenstergucker“, die in der Stadt einen Blick auf alte Fenster warfen und anschließend eigene Glasbilder herstellen konnten. ▪ Ulf Schwager

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