Zum Abschluss ein Gelage

Kinderkulturzeit beschäftigt sich Ende Februar mit dem Mittelalter

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Die Vertreter der kulturellen Einrichtungen laden erneut ein zur Kinderkulturzeit.

Lüdenscheid - „Wieso – weshalb – warum?“ ist das Motto, wenn am Freitag, 26. Februar, und Samstag, 27. Februar, kleine Forscher im Rahmen der Kinderkulturzeit durch die kulturellen Einrichtungen der Stadt streifen. Zum mittlerweile sechsten Mal bieten die Einrichtungen die kulturelle Entdeckerzeit an – zusätzlich zum obligatorischen Angebot, wie Stefan Frenz betont.

Der Kulturmanager ist dankbar dafür, dass sich die Vertreter der Einrichtungen, in diesem Jahr eine reine Damenriege, so ins Zeug legen, um den Grundschülern unserer Stadt Spannendes zu bieten. So können bis zu 15 Grundschüler zwischen der 2. und 4. Klasse am Freitag, 26. Februar, im Stadtarchiv ins Reich der Ritter abtauchen. 

Ab 15 Uhr beschäftigen sich die Teilnehmer mit Wappen – warum es sie gibt, was darauf zu sehen ist und wer ein solches hat. Aber nicht nur Theorie ist gefragt. Die Kinder dürfen selbst ein Wappen entwerfen und bauen. Und wenn am Ende Zeit und Lust noch ausreichend, wird aus Window-Colour das Stadtwappen nachgestellt.

„Wo spielt wer mit wem“ heißt es in der VHS, ebenfalls seit Jahren beständiger Mitstreiter bei der Kinderkulturzeit. Theater wird diesmal gespielt, unter fachkundiger Anleitung und am Samstag, 27. Februar ab 10 Uhr. Szenen oder eine kleine Geschichte werden spontan entwickelt. „Und da das ohne Zuschauer keinen Spaß macht, führen wir das Ergebnis am Ende den Eltern vor“, so Susanne Boroske (VHS).

Dem Mittelalter auf der Spur sind die Damen vom Museumsteam. Zunächst geht’s in der Stadt ganz praktisch der Frage nach, wie die Menschen im Mittelalter lebten und welche Überbleibsel aus dem Mittelalter in der Stadt noch zu sehen sind. Anschließend wandert die Schar ins Museum und baut dort aus Kartonage eine mittelalterliche Stadt nach. Auch hier werden die Ergebnisse zum Abschluss den Eltern präsentiert.

„Ins Mittelalter mit krawumm“ hat sich die Musikschule der Stadt auf die Fahne geschrieben. Dort gilt es, alte Instrumente, Lieder und Tänze zu entdecken. „Da das Mittelalter ja nun auch die Zeit der Alchimisten war, wollen wir ein paar kleine Experimente machen, vielleicht sogar auf dem Dachboden“, so Katja Fernholz-Bernecker von der Musikschule bei der Vorstellung des Programms. 

Die Musikschule kooperiert wieder mit dem Team der Stadtbücherei. Dort entwickeln die Mitarbeiter eine Rallye rund um Fragen wie „Warum durften Ritter schmatzen“ oder „Warum war es auf dem Burgklo so kalt?“ Das Entdeckerspiel endet mit einem gemeinsamen Kochen. denn zum „Gelage“ am Ende eines spannenden Nachmittags werden die Kinder aus der Musikschule erwartet. Was gekocht wird? „Das wird vorher nicht verraten“, hieß es unisono.

Wie immer gilt: Wer zuerst kommt, kriegt einen der begehrten Plätze. Rund 70 davon stehen insgesamt zur Verfügung und sind schnell vergriffen. Aber der Versuch im vergangenen Jahr, jewels zwei Termine pro Einrichtung anzubieten, habe sich nicht bewährt, so Frenz.

Ab Montag sind Karten für die Kinderkulturzeit für drei Euro pro Teilnehmer an der Theaterkasse des Kulturhauses zu haben. Um Wartezeiten zu minimieren, empfiehlt es sich, den farbenfrohen Coupon, der an vielen öffentlichen Stellen in der Stadt ausliegt, bereits ausgefüllt mitzubringen. Jedes Kind darf nur für eine Aktion angemeldet werden. Die Theaterkasse hat am Montag ab 16 Uhr geöffnet.

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