Klares Votum

Kindergarten, Wohngruppe und Häuser am Jahnplatz

Geklärt: die Nutzung des Jahnplatzes. Auch die Halle für die Skater soll erhalten bleiben.

LÜDENSCHEID - Ein großer Kindergarten auf dem Gelände des früheren Jahnstadions, eine große Außenwohngruppe des Johannes-Busch-Hauses und einige Grundstücke für Einfamilienhäuser.

Diesem Vorschlag der Verwaltung will auch die Politik folgen, und so fiel entsprechen am Mittwoch auch der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Jahnsportplatz.

Von den früheren Überlegungen, die Fläche komplett zur Bebauung zu vermarkten, waren Politik und Verwaltung schon länger abgerückt, doch nun ist die Zahl der Restgrundstücke verschwindend klein geworden. Platz für vier bis sechs Häuser sei noch vorhanden, so der zuständige Fachbereichsleiter Martin Bärwolf auf Nachfrage von Karin Löhr (SPD), die nachfragte, ob man angesichts der geringen Zahl nicht ganz von dieser zusätzlichen Bebauung des Geländes Abstand nehmen könne – schließlich verschwänden zunehmend Grünflächen aus der Stadt.

Doch an dieser Stelle erinnerten sie Bärwolf wie auch Ausschussvorsitzender Björn Weiß (CDU) an die aktuelle Beschlusslage, die eben diese Nutzung vorsehe.

Und Bärwolf machte zudem deutlich, dass auch die Erschließung des Geländes erforderlich sei. Diese Kosten müsse die Stand andernfalls allein tragen.

Überzeugen ließ sich Karin Löhr letztlich nicht. Der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan verzeichnete somit eine Gegenstimme. - flo

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