Bereits am 17. September sollen Vorarbeiten beginnen

Kindergäßchen:  Kunstwerk auf 400-Quadratmeter-Hauswand

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Aus der rund 400 Quadratmeter großen und kahlen Hauswand am Street-Workout-Park im Kindergäßchen soll in den nächsten Wochen ein „kleines“ Kunstwerk werden.

Lüdenscheid - Noch in diesem Jahr soll der Bereich um den Street-Workout-Park am Kindergäßchen aufgewertet werden. Ein Kunstwerk soll auf einer 400-Quadratmeter-Hauswand entstehen.

Sport und Spiel unter freiem Himmel sind seit 2017 im Kindergäßchen zwischen Karl- und Friedrichstraße möglich: im dort errichteten Street-Workout-Park. Seit der Umgestaltung werde der Bereich deutlich häufiger von den Lüdenscheidern genutzt – als Aufenthaltsort, Sport-Parcours oder Durchgangsweg, sagte Susanne Krawczak vom STL (Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung und Umwelt. Noch in diesem Jahr soll der Bereich optisch weiter aufgewertet werden. 

„Im Rahmen der Denkfabrik gab es bereits die Idee, Wände bemalen zu lassen“, sagte sie weiter. Dazu sei es zwar nicht gekommen, die Idee haben die Planer allerdings auf das Kindergäßchen übertragen. Denn dort befindet sich eine rund 400 Quadratmeter große Hauswand, die verschönert werden soll. „Wir haben den Eigentümer kontaktiert und der war einverstanden.“ 

Weil es sich um ein Förderprojekt handelt, wurde das Projekt als Wettbewerb ausgeschrieben. Eine Jury aus Politik, Verwaltung und den städtischen Galerien wählte schließlich den Sieger aus: die Agentur „More Than Words“ aus Dortmund. 

„Entsprechende Referenzen, also vergleichbare Projekte, waren natürlich eine Voraussetzung für den Sieg“, sagte Krawczak. Doch vor allem überzeugte das Motiv: Sportler, sowohl fotorealistisch als auch silhouettenhaft dargestellt, Graffiti-Elemente und Farbverläufe, die sich entlang der großen Wand wiederfinden sollen. 

„Dadurch wird der Bereich im Kindergäßchen noch heller und freundlicher und wir hoffen, dass sich das positiv auswirken wird“, sagte Krawczak. 

Bereits am 17. September soll das Gerüst aufgebaut werden, „die Fassade wird gereinigt, eventuell wird auch der Putz stellenweise ausgebessert, und sie erhält dann eine Grundierung“. Danach könnten die Künstler loslegen, „die brauchen ungefähr zwei Wochen für das Kunstwerk“.

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