SOS Kinderdorf freut sich über Unterstützung

Anonyme Spende in Höhe von 20.000 Euro

Abteilungsdirektorin Margret Homann und Direktor Heinz Walter Tebrügge (l.) übergaben gestern an Fachbereichsleiter Dietmar Kaminski 20 000 Euro für das SOS Kinderdorf Sauerland.

LÜDENSCHEID ▪ Das war kurz vor dem Jahreswechsel ein sehr angenehmer Termin für Dietmar Kaminski, Bereichsleiter im SOS Kinderdorf Sauerland. Im Namen der Merck Finck Stiftung übergaben Magret Homann und Heinz Walter Tebrügge gestern Mittag 20.000 Euro für die Einrichtung, in der zurzeit 66 Kinder und Jugendliche leben und betreut werden.

Ein Ehepaar aus dem heimischen Raum, Kunden bei Merck Finck & Co, Privatbankiers, wollte einen Beitrag leisten für die Arbeit des SOS Kinderdorfs. Um anonym bleiben zu können, wählten die Spender den Weg über die Stiftung der Privatbankiers. Zwei größere Projekte stehen nach Angaben Dietmar Kaminskis derzeit am Dickenberg an: die Gründung zweier Kinderdorf-Familien und eine tiergestützte Pädagogik. Für Letzteres ist bereits ein Gelände in der Nähe eines Bauernhofes angepachtet worden. Auch Tiere sind vor Ort. „Gerade für distanzgestörte Kinder ist dies eine gute Sache“, betonte Kaminski. Für die beiden Kinderdorf-Familien wird noch jeweils eine Mutter, die durch zwei Pädagoginnen unterstützt wird, gesucht. In jeder Familie werden fünf Kinder betreut. Vermehrt komme es in letzter Zeit zu Rückführungen in die Familien. „Wir verstehen uns nicht als Konkurrenz zu den Familien“, hob Dietmar Kaminski hervor.

Die Merck Stiftung wurde im Dezember 2007 von Merck Finck & Co, Privatbankiers als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in München errichtet. Ihr Stiftungsvermögen setzt sich aus Zuwendungen der Bank und Zustiftungen zusammen. Unter dem Leitmotiv „Werte bewahren. Zukunft gestalten“ fördert die Stiftung das gesellschaftliche Engagement – zum Beispiel in Wissenschaft und Forschung, Bildung und Erziehung, Kunst- und Kultur, Jugend- und Altenhilfe oder Natur- und Umweltschutz.

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