Vom Heim zur Kindervilla

Gerd Winkler (vorn) mit Reiner Romer, SOS Kinderdorf.

Lüdenscheid - Es war eine kleine Runde, die in der SOS-Kindervilla an der Freiherr-vom-Stein-Straße zusammengekommen war, aber eines verband die Gäste: Alle Teilnehmer hatten sich darum verdient gemacht, ein ziemlich heruntergekommenes städtisches Baudenkmal zu einem Schmuckstück zu machen, in dem Kinder lernen und spielen.

Das SOS-Kinderdorf als Träger der Einrichtung verzeichnet eine volles Haus und große Nachfrage, wie Kinderdorf-Leiterin Gabi Polle bei ihrer Begrüßung sagte – 40 Kinder aus zehn Nationen bevölkern die zweigruppige Kita mit der ungewöhnlichen Entstehungsgeschichte.

Diese Geschichte ist, dass der Lüdenscheider Kaufmann Gerd Winkler und sein Frau Eva sich des früheren Kinderheims und späteren Domizils des Kinderschutzbundes angenommen hatten.

Mit erheblichen Mitteln hatten sie das Haus trotz brand- und denkmalrechtlicher Probleme bezugsfertig gemacht und an die Stadt vermietet, die sich dann eben für das Kinderdorf als Träger entschieden hatte.

Privatleute, Unternehmen und auch die Sparkasse hatten sich zusätzlich engagiert, um Räume zu schaffen, die von den Kindern angenommen werden und zugleich dem Erzieherinnen-Team um Jill Jacobs eine moderne, pädagogisch wertvolle Arbeit ermöglichen.

Und so brachte Reiner Romer, Kinderdorf-Regionalleiter, die Stimmung mit einem Zitat von Hermann Gmeiner am besten auf den Punkt: „Alles Gute auf der Welt geschieht nur, wenn einer mehr tut, als er tun muss.“ - flo

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