Kinder im Straßenverkehr vergleichsweise sicher

LÜDENSCHEID ▪ Kinder sind im Straßenverkehr der Kreisstadt vergleichsweise sicher. Das geht aus dem 2. Kinderunfallatlas der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hervor, der jetzt veröffentlicht wurde. Dabei hat die BASt bundesweit Daten über Unfälle zusammengestellt, die in der Zeit zwischen 2006 und 2010 passiert sind und bei denen Kinder bis einschließlich 14 Jahren getötet oder verletzt worden sind.

Statistisch gesehen kamen im Beobachtungszeitraum von je 1000 Kindern in Lüdenscheid 2,76 Kinder bei Verkehrsunfällen zu Schaden. Damit liegt die Bergstadt auf einem guten Rang 33 von 107 Kommunen mit 50 000 bis 100 000 Einwohnern. Menden (2,70) landet auf Rang 31, Iserlohn (2,49) sogar auf Platz 20. Die Stadt Neumünster bildet mit dem statistischen Wert von 5,67 das Schlusslicht. Die für Kinder verkehrssicherste Stadt mit einem Wert von 1,66 ist Aalen.

Diese Werte setzen sich aus Erhebungen dreier Unfalltypen zusammen. Untersucht wurden einerseits die Zahlen verunglückter Kinder als Fußgänger – hier schneidet Lüdenscheid mit 1,28 auf einem hinteren 102. Rang relativ schlecht ab. Andererseits geht es um verunglückte Kinder als Mitfahrer in Personenwagen. Auch hier sind die Zahlen (1,03 von 1000 Kindern) gerade für einen 76. Platz im unteren Drittel der untersuchten Städte gut.

Die dritte Kategorie beschreibt die Zahl verunglückter Kinder als Radfahrer. Hier liegt das bergige Lüdenscheid mit 0,45 auf dem 3. Rang von 107 Städten. Auf dem platten Land sieht’s anders aus: Platz 107 für Neumünster.

omo

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