250 Kinder feiern in Eisborn und Garbeck Rosenmontag

Zielsicher war Pippi Langstrumpf beim Dosenwerfen. ▪

GARBECK/EISBORN ▪ Nachdem in den vergangenen Tagen die großen Jecken bereits ausgiebig Karneval gefeiert hatten, waren nun die kleinen Närrinnen und Narren an der Reihe. In Garbeck machten am Rosenmontag rund 100 bunt kostümierte Mädchen und Jungen die Schützenhalle unsicher, in Eisborn versuchten sich etwa 150 Kinder an den neun Stationen des Abenteuer-Parcours. Von Annabell Niemand

In Garbeck war erneut der Kinderliedermacher Uwe Lal zu Gast. Er ist, so Ulla Busche vom TV Sauerlandia, ein Garant für ein volles Haus und gute Stimmung. Auch diesmal erzählte er mit seiner Musik manche Geschichte und führte als Hans mit der goldenen Gans die Polonaise an. Immer wieder mussten ihm die kleinen Jecken auf und vor der Bühne assistieren – zum Beispiel beim Pinguin-Boogie. Zum Abschluss durften die Kinder den Saal mit Seifenblasen verzaubern. Für die anschließende Stärkung hatten die Eltern zum Glück allerlei Knabbersachen und Kuchen mitgebracht.

Nach dem Kinderkarneval, kamen auch die Jugendlichen auf ihre Kosten. Sie feierten im Essraum der Schützenhalle eine Karnevalsdisco. Zwei Mädchen hatten sich Spiele ausgedacht, zwei Jungen legten die passende Musik für die Altersgenossen auf. Bis 20 Uhr durfte nach Herzenslust getanzt und gefeiert werden.

In Eisborn vergnügten sich am Nachmittag 150 Mädchen und Jungen in der Schützenhalle. Dort hatte die Spielgemeinschaft SuS Eisborn/SuS Beckum zum Kinderkarneval geladen. An neun Spielstationen konnten sich die Besucher austoben. Wer den heißen Draht überstanden hatte, dufte zum Dosenwerfen, anschließend zum Schiffeziehen und Vier-Gewinnt-Spiel vorrücken.

Außerdem kürten die Eisborner und Beckumer Sportler gleich in drei Altersgruppen die drei schönsten Kostüme. Den Juroren fiel die Entscheidung nicht leicht, aber letztlich wurden die neun Gutscheine vergeben. Allein um Glück ging es bei der Ernennung des Karnevalsprinzenpaars. Felix Kremer und Kiara Rüth regierten am Rosenmontag das jecke Volk. Ihre Namen waren aus einem großen Lostopf gezogen worden. Dann kündigten die Moderatoren David Bathe und Tim Winiarski noch die D-Jugend an, die zu „Eine Insel mit zwei Bergen“ eine Fußball-Choreografie einstudiert hatte.

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