Kinder einig: „Draußen ist was los“

Habichtsdame Cookie und Falknerin Dörte Schmidt begeisterten die Kinder.

Lüdenscheid - „Draußen ist was los“, das steht für die 20 Jungen und Mädchen fest, die im Rahmen der Ferienaktion des Hegerings Lüdenscheid die grüne Wildnis erobert haben. Sie waren mit den Jägern auf die Pirsch gegangen. Aufstehen in den frühen Morgenstunden, kein Problem.

Auf dem Schießstand in Spielwigge empfingen die Acht- bis Zwölfjahrigen flackerndes Licht vom Lagerfeuer und traditionelle Klänge des Bläsercorps’.

Jona, Jana, Benedict und Leon waren schon im vergangenen Jahr dabei. Paul und Leslie-Anne bewiesen große Ausdauer. Mucksmäuschenstill wie die großen Jäger saßen sie etwa eine Stunde auf dem Hochsitz. Zwei Rehböcke, einen Hasen, ein Eichhörnchen und dann noch einmal ein Reh konnten sie lange beobachten. Im Juli und August ist die Paarungszeit des Rehwilds, berichteten sie. Die Möglichkeit, Tiere zu beobachten, sei dann besonders groß. Louis und Maya haben auf ihrer Tour sogar ein Wildschwein gesehen. Viel zu entdecken gab es dann auch bei den Waldführungen. Der Jäger erklärte die Suhle, die bequeme Badewanne für die Wildschweine.

Die Kinder auf der Pirsch nahmen die vielen Einstiegsöffnungen zu den großzügigen Dachs- und Fuchsbauten, die sich über einige hundert Meter unter dem Waldboden erstrecken, genauestens in Augenschein. Sie suchten die Umgebung ab: Konnte man Pfotenabdrücke oder sogar Nahrungsreste finden? Ist dieser Eingang in letzter Zeit benutzt worden? Nein, eher nicht, da eine Spinne ihr dichtes Netz darüber gewebt hatte.

„Fragt uns Löcher in den Bauch“, Hegeringsleiterin Dorothea Zeppke-Sors und Organisatorin Kerstin Kappel hatten die Jungen und Mädchen aufgefordert, auf die Jagd nach Antworten zu gehen. Es machte Spaß, neugierig zu sein, erst recht, weil die Truppe auch mit den Tieren auf Tuchfühlung gehen konnte. Gestatten, Frettchen, Sylvia Walters lustige und verspielte Tiere waren die Stars der Frühveranstaltung. Auch Cookie fand seine Fans. Die Habichtdame von Falknerin Dörte Schmidt gab sich die Ehre auf dem Schießstand. – Die „jungen Wilden“ sind jetzt auch Schlaufüchse. Die Großen vom Hegering zeichneten sie mit dem kleinem Jägerabzeichen aus. Dazu gab es noch eine prall gefüllte Tüte mit vielen Informationen zum Thema Tiere und Natur.

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