Kerze als Symbol zündet: L-Plan Lighting Design GmbH gewinnt Lichtwettbewerb

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Philipp Zogel, Prof. Karin Lehmann, Anne Boissel, Heike Müller von der Stadt und Gewinner Reinhard Germer (v.li.) am Montag bei der Ausstellungseröffnung im Rathausfoyer.

Lüdenscheid - Reinhard Germer von der L-Plan Lighting Design GmbH aus Berlin nahm am Montag im Bürgerforum des Rathaus gleich zwei erste Preise für die Lichtkonzepte für die Christuskirche und das Torhaus am alten evangelischen Friedhof entgegen.

Die Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Ing. Karin Lehmann erläuterte die Kriterien, die nach sorgfältiger Abwägung der acht eingereichten Entwürfe letztlich für das Siegerkonzept sprachen, und dabei bestach die Kerze als Symbol, die dem Entwurf zugrunde lag. „Ausgehend von dem Licht als göttliches Symbol, wird die Wirkung des Kerzenlichts großmaßstäblich für die Außeninszenierung der Christuskirche umgesetzt. Die Grundidee wird nachvollziehbar aus der christlichen Botschaft hergeleitet“, begründete die Jury des Lichtwettbewerbs, die aus Vertretern der Kirchengemeinde, des Friedhofsverbandes, Verwaltung, Politik und Lichtplanern bestand.

Beim Torhaus wurde die „ingesamt gelungene und ausgewogene Gebäudebeleuchtung, die der Architektur und der Lage des Baukörpers am Endpunkt der Friedhofstraße gerecht wird und die historische Fassade gelungen in Szene gesetzt“, lobte die Jury das Lichtkonzept. Der Siegerentwurf für das Torhaus war mit 2500 Euro dotiert, der für die Christuskirche mit 5000 Euro.

Aber auch die anderen prämierten Konzepte, die ausgezeichnet wurden, hatten durchaus ihren Reiz: Bei der Christuskirche war dies der Entwurf der Berliner Lichtplanerin Anne Boissel, der mit einem Preisgeld von 3000 Euro belohnt wurde. Ihre Lichtplanung fürs Torhaus erhielt einen Anerkennungspreis (1000 Euro). Der Entwurf von Philipp Zogel aus Düsseldorf errang den zweiten Platz (1500 Euro). Bei der Christuskirche belegte sein Lichtkonzept den dritten Rang (2000 Euro). Über den zweiten freute sich wiederum Anne Boissel (3000 Euro).

Alle eingereichten Entwürfe sind noch bis Weihnachten im Bürgerforum zu besichtigen.

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