Keine große Begeisterung über Zuschusskürzung

LÜDENSCHEID ▪ Die Zuschusskürzung um 20 Prozent stößt beim Stadtverband und beim Verband Rahmede/Altena des Sozialverbands VdK sowie beim Sozialverband Deutschland (SoVD) für die Geschäftsstelle MK und beim Ortsverband Oberes Versetal zwar nicht auf große Begeisterung.

„Aber trotz der gekürzten Mittel lässt sich die Arbeit weiterführen, haben die Vorsitzenden in Gesprächen versichert“, betonte am Dienstag Sozialdezernent Dr. Wolfgang Schröder im Sozial- und Seniorenausschuss. Damit liegt der Zuschuss für die Institutionen in diesem Jahr bei 6100 Euro. Das Blaue Kreuz erhält darüber hinaus 800 Euro. Das Gremium stimmte dem Beschlussvorschlag der Verwaltung gestern einstimmig zu.

Das galt auch für die neuen Förderrichtlinien zur Zuschussvergabe von integrativen Projekten. Schon im Integrationsrat hatten sich die Mitglieder darauf verständigt und das Themenfeld Erziehung und Bildung in den Fokus genommen, wie die Vorsitzende Evangelia Kasdanastassi betonte. Grundlage sind die Inhalte des 2006 erstellten Integrationskonzeptes. „Wir werden noch gemeinsam konkret ausformulieren, welche Maßnahmen dafür eingebracht werden können“, erklärte sie. Dietmar Skowasch-Wiers von der Partei „Die Linke“ stimmte der Zielrichtung zwar zu, kritisierte aber den Betrag von 2080 Euro, der dafür zur Verfügung stehe. „Der ist doch äußerst gering. Daran müsste unser Meinung nach noch gearbeitet werden.“

Sozialamtsleiter Karl-Heinz Burghof gab einen kurzen Überblick zur Zahl der Asylanträge. Der bundesweite Trend stetig steigender Asylanträge sei in Lüdenscheid bisher noch nicht angekommen. In diesem Jahr habe es erst sechs Neuzuweisungen gegeben. 2010 seien es insgesamt 21 gewesen.

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