Fröhling: Kritik an Politik nicht korrekt

Oliver Fröhling

Lüdenscheid - Kritische Anmerkungen der Veranstalter des Ramadan-Festivals will CDU-Fraktionschef Oliver Fröhling nicht unkommentiert im Raum stehen lassen. Volkan Cebir hatte am Sonntag im LN-Gespräch eine enttäuschende Bilanz gezogen und dies wesentlich auch damit erklärt, dass sich Lüdenscheider Politiker nicht beteiligt hätten.

„Die Politiker aus Lüdenscheid haben uns allein gelassen. Wir hatten alle, wirklich alle eingeladen, hier bei uns auf einen Gastbesuch vorbeizuschauen. Gekommen ist aber nur Bürgermeister Dieter Dzewas...“, sagt Cebir.

Das aber sei in dieser Form nicht zutreffend, sagt Fröhling. Die neu gewählte Ratsfrau Michaela Dötsch, Mitglied des Intergrationsrates, habe sehr wohl das Festival besucht – und zwar über mehrere Stunden und zusammen mit ihrem Mann, Jens Braeuker, Vorsitzender der CDU-Mittelstandsvereinigung und früheres Fraktionsmitglied. Nicht korrekt sei auch die Aussage, dass die Politik konkret eingeladen gewesen sei. Die Fraktion habe keinerlei offizielle Einladung erhalten. Wenn man auf das Erscheinen tatsächlich Wert gelegt hätte, wäre dies aber der richtige Weg gewesen, merkt Fröhling an. - flo

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