Keine Chance für Seehund-Mädchen Bea

Janine Bahr (links) und ihr Team kämpften vergeblich um Beas Leben.

LÜDENSCHEID ▪ Die aus Lüdenscheid stammende Tierärztin Janine Bahr hat Neues von ihrer Arbeit an der Nordsee zu berichten. Trotz unermüdlicher stundenlanger Rettungsbemühungen, so schreibt sie, sei die 17 Jahre alte Seehündin Bea „nach erfolgreicher OP leider verstorben“.

Das Tier, erläutert Janine Bahr, sei „einfach schon zu schwach“ gewesen, doch die Operation sei dessen einzige Überlebenschance gewesen, da an die 15 Geldmünzen in ihrem Magen röntgenologisch festgestellt wurden und Bea schon Wochen nichts mehr gefressen hatte. Bea gehörte zu einer Gruppe Seehunde aus dem Aquarium des Helmholtz-Institutes in Kiel.

„Wir haben alle unser Bestes gegeben und sogar mit Hilfe eines Rettungswagens und dessen Team die Herz-Lungen-Wiederbelebung samt Defibrillatorgerät mehrere Stunden durchgeführt“, schreibt Tierärztin Janine Bahr. Diese war von ihrem Partner André van Gemmert direkt aus der Zeehondencreche in Pieterburen nach Kiel geschickt worden, nachdem er auf diesen Fall aufmerksam geworden war.

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