Kein finanzieller Druck in Christuskirchengemeinde

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Die Gemeindepfarrer Rainer Gremmels (l.) und Sebastian Schultz informierten über geplante Aktivitäten.

Lüdenscheid - Die evangelische Christuskirchengemeinde ist im Moment finanziell gut aufgestellt. Die Gemeindepfarrer Rainer Gremmels und Sebastian Schultz sowie Kirchmeisterin Claudia Adams-Kuhbier betonten dies am Sonntag beim Neujahrsempfang im Gemeindezentrum an der Bahnhofstraße – nicht zuletzt deshalb, weil es aus anderen Gemeinden der Stadt aktuell ganz andere Nachrichten gibt.

„Wir haben unsere Hausaufgaben schon vor einigen Jahren gemacht“, betonten die Verantwortlichen der Gemeinde und verwiesen unter anderem auf die Aufgabe von Gebäuden und die Reduzierung auf zwei Pfarrstellen. Claudia Adams-Kuhbier dankte ihrem kürzlich verstorbenen Amtsvorgänger Jochen Stremme für seine Arbeit. Was dieser gesät habe, „kann ich heute ernten.“ Darunter fällt auch die Stiftung der Gemeinde, für die die Kirchmeisterin die Werbetrommel rührte. Man wisse zwar nicht, was kommt, aber im Moment „können wir einiges in die Arbeit der Gemeinde investieren, nicht nur in die Grundlagen.“

Gremmels machte in diesem Zusammenhang seinem Ärger darüber Luft, dass vermehrt Menschen aus rein finanziellen Gründen aus der Kirche austreten, aber nach dem Austritt weiterhin wie gewohnt am Gemeindeleben teilnehmen und begleitet werden möchten. Das passe nicht zusammen, „wir müssen unsere Arbeit und unsere Gebäude finanzieren.“

Und da kommt auf die Gemeinde einiges zu. Ein Gerüst am Kirchturm signalisiert die Notwendigkeit, die Verfugung dort zu erneuern. Wie Wolf-Dieter Thomas für den Bauausschuss erläuterte, könne dies aber erst im Herbst erfolgen, weil eine feuchte Witterung benötigt werde. Außerdem soll die Umlage der Christuskirche neu gestaltet werden, unter anderem mit Sitzgelegenheiten. Auch der Innenhof soll dadurch aufgewertet werden.

Im Mittelpunkt des Empfangs standen aber Termine. Gremmels erinnerte an den Glaubenskurs in der Markuskirche, der mit rund 60 Teilnehmern angelaufen sei und zu dem noch Interessierte hinzukommen können. Schultz lud Erwachsene und Familien zu verschiedenen Freizeiten ein, für die noch Anmeldungen möglich sind. Die Kinder- und Jugendreferentin Isabelle Budriks erklärte, dass noch Anmeldungen zur Jugendfreizeit im Sommer nach Frankreich möglich seien. Außerdem lud sie für den 26. Februar ab 18.30 Uhr zu einem „Familienabendbrot“ in das Gemeindezentrum der Christuskirche ein. Dabei wollen die Mitarbeiter auch mit Eltern ins Gespräch kommen, um zu erfahren, welchen Bedarf es in der Kinderarbeit gibt. -  Von Bettina Görlitzer

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