Freiluft-Gottesdienst und Prozession

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Eine Veranstaltung mit Sogkraft: Katholiken aus der ganzen Stadt erlebten im Rosengarten den traditionellen Fronleichnams-Gottesdienst. Danach folgte die Prozession durch die City.

Lüdenscheid - Vergangenes Jahr hatte das Wetter nicht mitgespielt. Diesmal aber blieb es trocken. Konsequenz: Die heimischen Katholiken konnten ihren Fronleichnams-Gottesdienst im Rosengarten feiern. Mehrere hundert Gläubige waren zu der Freiluft-Veranstaltung erschienen, der sich die traditionelle Prozession durch Lüdenscheid anschloss – ein Blickfang in der Stadt.

Eingeladen zu dem religiösen Ereignis hatte die Pfarrei St. Medardus mit ihren vier katholischen Gemeinden in Lüdenscheid. Mehrere Geistliche und viele Aktive aus dem ganzen Stadtgebiet gestalteten den rund einstündigen Gottesdienst im Rosengarten. Chöre und Musiker sorgten für die passenden Töne. Pastor Hans Ferkinghoff ermutigte die Christen dazu, „ihre Frömmigkeit und ihren Glauben in den Alltag hinauszutragen.“ Menschen aller Altersstufen verfolgten das Geschehen auf dem Platz andächtig bis freudig.

Christliche Worte: Lüdenscheider Geistliche sprachen zu den versammelten Gläubigen.

Zum Hintergrund: Fronleichnam feiern die Christen schon seit Jahrhunderten. Den Gläubigen gilt der Tag als „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“. Auch in Lüdenscheid verfügen die Festlichkeiten an Fronleichnam über eine lange Historie. Aber auch über eine lebendige Gegenwart. Das bewies der starke Andrang im Rosengarten erneut.

Blickfang: Die Weg der Prozession führte vom Rosengarten zur Kirche Maria Königin.

Der religiösen Botschaft auf dem Innenstadt-Platz schloss sich dann die Fronleichnamsprozession an – für viele der Höhepunkt des Fests. Der Weg führte die Fußgänger dabei vom Rosengarten über den Sternplatz bis zur Kirche Maria Königin am Schättekopf. Laut singend zogen die Menschen durch die Straßen – und zeigten ihren Glauben ganz offen. So hatten die Geistlichen sich das wohl auch vorgestellt. - von Sebastian Schmidt

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